Eine Flitzerin sorgte beim Nachtslalom in Schladming für Aufsehen
Eine Flitzerin sorgte beim Nachtslalom in Schladming für Aufsehen © Getty Images
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Im Night-Race in Schladming verpasst Linus Straßer die Top Ten. Beim Sieg von Henrik Kristoffersen sorgt eine Flitzerin für die große Show.

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Skirennläufer Linus Straßer ist nach seiner Nullrunde in Kitzbühel beim spektakulären Nachtslalom von Schladming zurück in die erweiterte Weltspitze gefahren. Beim 21. Weltcup-Sieg des Norwegers Henrik Kristoffersen, bei dem eine Flitzerin im schwarzen Badeanzug für Wirbel sorgte, fuhr der Münchner auf den ordentlichen 13. Rang.

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Die halbnackte Frau lief auf der Planai vor über 40.000 entfesselten Zuschauern just in dem Moment mit einem Plakat ("Ruhe in Frieden, Kobe Bryant") über die Ziellinie, als der Südtiroler Alex Vinatzer auf den letzten Metern war. Sie löste dabei kurz vor dem 20-Jährigen die Zeit aus, Vinatzer freute sich über die vermeintliche Führung.

"Bist du narrisch!", rief BR-Experte Felix Neureuther, "sowas habe ich beim Skifahren auch noch nicht gesehen". Nach Beratung der Jury wurde Vinatzers tatsächliche Zeit gewertet, er wurde Sechster.

Die leicht bekleidete Dame war keine Unbekannte: Schon beim Champions-League-Finale zwischen dem FC Liverpool und Tottenham Hotspur im vergangenen Juni hatte sie als Flitzerin für Aufsehen gesorgt.

Straßer fährt taktisch

"Ich habe oben probiert, Gas zu geben. In den Steilhang rein und unten habe ich gemerkt, dass der Lauf recht schnell gesteckt ist, da habe ich ein bisschen rausgenommen", sagte Straßer im BR über seinen eher taktischen Finallauf, "das macht den Unterschied, ob du ganz vorne stehst oder solide Top 15 fährst wie ich". Sein Rückstand auf Kristoffersen, der zum vierten Mal in Schladming gewann: 1,70 Sekunden.

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Experte Neureuther lobte seinen früheren Zimmerkollegen, der am Sonntag in Kitzbühel noch im Finale ausgeschieden war: "Linus kann mit seiner Leistung absolut zufrieden sein. Das war ein großer Schritt in die richtige Richtung."

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Straßer war auf Rang 16 als einziger der sechs deutschen Starter ins Finale eingezogen. "Du hast im Kopf, dass du kurzen Druck fahren willst, aber du merkst, dass der Ski nicht will und kommst nicht vom Fleck", sagte der 27-Jährige über die nach Schnee und Regen schwierigen Pistenbedingungen.

Kristoffersen profitiert von Schwarz-Fehler

Riesenslalom-Weltmeister Kristoffersen profitierte von einem schweren Fehler von Marco Schwarz (Österreich), der als Führender in den zweiten Durchgang gegangen war. Zweiter wurde Alexis Pinturault (0,34 Sekunden zurück) vor Kitzbühel-Sieger Daniel Yule (Schweiz/+0,83). Der Franzose Clement Noel (+0,99) stürmte von Platz 30 auf Rang vier vor.