Thomas Dreßen kam bei der Abfahrt in Beaver Creek nicht unter die Top 15
Thomas Dreßen kam bei der Abfahrt in Beaver Creek nicht unter die Top 15 © Getty Images
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Thomas Dreßen enttäuscht bei seiner Rückkehr auf seine Unglückspiste in Beaver Creek. Beim Sieg von Beat Feuz in der Abfahrt verpasst er die Top 15.

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Nach seinem sensationellen Comeback-Sieg ist Skirennläufer Thomas Dreßen wie erwartet wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen.

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Auf seiner Unglückspiste in Beaver Creek/USA, wo er sich vor einem Jahr unter anderem einen Kreuzbandriss im rechten Knie zugezogen hatte, kam der 26-Jährige am Samstag bei der Abfahrt nur auf Rang 19.

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Bei seiner Rückkehr in den Weltcup eine Woche zuvor hatte er in Lake Louise/Kanada gewonnen, danach aber bereits betont, er fahre noch "zu wenig konstant".

Schwaiger überrascht mit Platz sieben

Für einen Paukenschlag sorgte beim Sieg von Beat Feuz (Schweiz) Dominik Schwaiger. Der 28-Jährige vom Königssee zeigte auf der verkürzten "Raubvögel"-Piste eine beherzte Fahrt und raste mit der hohen Startnummer 41 noch auf Rang sieben.

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"Ich bin super happy", sagte er. Schwaiger war im Weltcup erst einmal in die Top Ten gefahren, vor vier Jahren beim Parallel-Riesenslalom in Alta Badia/Italien. Ansonsten waren ihm seine besten Platzierungen im Januar in Kitzbühel mit Rang zwölf im Super-G und Rang 17 in der Abfahrt gelungen.

Dreßen dennoch "grundsätzlich zufrieden"

Dreßen kam nach seinem 27. Platz im Super-G am Freitag auf der anspruchsvollen "Birds of Prey" auch in der Abfahrt nicht wie gewünscht in Fahrt. Bereits wenige Sekunden nach dem Start hatte er große Schwierigkeiten in der sogenannten Netzkurve, "die war Scheiße", berichtete er, "da habe ich das Rennen weggeschmissen."

Dennoch sei er "grundsätzlich zufrieden" mit seinen ersten Rennen: "Das passt schon. Dass ich noch Fehler mache, ist jetzt keine Überraschung."

In Beaver Creek lag Dreßen 1,10 Sekunden hinter dem zweifachen Abfahrtsweltcup-Sieger Feuz, dem sein zwölfter Weltcup-Sieg gelang. Johan Clarey (Frankreich) und Vincent Kriechmayr (Österreich) belegten zeitgleich Rang zwei (+0,41 Sekunden).