Kjetil Jansrud kann auch eine Verletzung nicht stoppen
Kjetil Jansrud kann auch eine Verletzung nicht stoppen © Getty Images
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Kjetil Jansrud geht trotz seiner Handverletzung im Super-G an den Start. Ein spezielles Tape soll dem Olympiasieger von Sotschi 2014 helfen.

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Kitzbühel-Sieger Josef Ferstl hat im Kampf um die Medaillen beim WM-Super-G im schwedischen Are am Mittwoch (12.30 Uhr) einen gefährlichen Rivalen mehr. Der Norweger Kjetil Jansrud, Olympiasieger von Sotschi 2014, wird das Rennen trotz seiner Handverletzung aufnehmen. Das gab der norwegische Skiverband am Dienstagabend bekannt.

"Die Hand ist noch immer ganz schön geschwollen", hatte Jansrud am Montag gesagt: "Ich werde sicher noch gehandicapt sein." Der 33-Jährige will seinen linken Skistock an die Hand tapen. (Ski-WM: Alle Rennen im LIVETICKER)

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Jansrud hatte sich beim Abfahrtstraining in Kitzbühel in der vorvergangenen Woche zwei Brüche an der linken Hand zugezogen. Die Verletzung erforderte einen operativen Eingriff, normalerweise ist eine Heilungsdauer von sechs Wochen vorgesehen.

Ferstl startet mit der 15

Beim Super-G startet Ferstl derweil mit der Nummer 15. Das ergab die Ziehung der Startreihenfolge am Dienstagabend im Rahmen des sogenannten "Team Captains' Meeting". Kitzbühel-Sieger Ferstl (30) gehört beim Auftaktrennen der Männer zum erweiterten Kreis der Medaillenkandidaten.

Zwei Nummern vor Ferstl geht Olympiasieger Matthias Mayer (Österreich) ins Rennen. Die Mitfavoriten Dominik Paris (Italien) und Vincent Kriechmayr (Österreich) starten mit den Nummern drei und neun, der Olympiazweite Beat Feuz (Schweiz) mit der Eins, mit der Ferstl beim Super-G in Kitzbühel zum Sieg gefahren war.

Titelverteidiger Erik Guy (Kanada) ist nicht am Start - er trat vor der Saison zurück. Jansrud hat die Nummer sieben.