ALPINE SKI-WORLD-MEN-SWE-COMBINED
Technikspezialist Marco Schwarz (Österreich) geht bei der Ski-WM in Are als 21. nach der Abfahrt aussichtsreich in den Kombi-Slalom © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten

Linus Straßer überzeugt bei der Ski-WM in der Kombinations-Abfahrt. Ein Österreicher hat Gold fest im Visier und ein Chilene stürzt schwer.

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Linus Straßer darf in der alpinen Kombination bei der Ski-WM im schwedischen Are auf eine Top-Platzierung hoffen.

Der Münchner hat nach der stark verkürzten Abfahrt 1,72 Sekunden Rückstand auf die Topzeit von Super-G-Weltmeister Dominik Paris aus Südtirol und liegt vor dem Slalom auf Schlagdistanz zu den besten Technikern.

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Als 29. der Abfahrt geht Straßer bereits als Zweiter in die Entscheidung, in der zunächst die Top 30 in umgekehrter Reihenfolge starten.

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Straßer peilt Top 10 an, Schwarz legt Goldspur

Die Top 10 seien "absolut realistisch", sagte Straßer, "aber damit es ganz nach vorne geht, da müssten die Verhältnisse echt nachlassen und ich erst mal einen geilen Lauf erwischen, das wäre der Grundstein." Abfahrer Dominik Schwaiger (+1,98) zeigte eine schwache Vorstellung.

Der Österreicher Marco Schwarz legte als 21. nach der Abfahrt mit einem Rückstand von nur 1,25 Sekunden auf Paris die Goldspur. Noch knapp vor ihm liegt der Schweizer Titelverteidiger Luca Aerni (+1,23 Sekunden).

Auch die Franzosen Victor Muffat-Jeandet (1,49) und Alexis Pinturault (1,52) werden im Kampf um die Medaillen mitreden. Pinturault verletzte sich allerdings beim Zielsprung am Knie.

Wind spielt Technikern in die Karten

Die Speed-Spezialisten wie Paris dürften in der Entscheidung kaum eine Rolle spielen: Weil die Abfahrtsstrecke wegen Windes um 950 auf nur noch 2172 m verkürzt werden musste, sind Techniker wie Schwarz, Aerni, Straßer oder das Duo aus Frankreich klar im Vorteil.

Die Abfahrt war wegen eines schweren Sturzes des Chilenen Henrik von Appen rund 20 Minuten unterbrochen. Von Appen fiel auf den Rücken, schrie auf und krachte in den Fangzaun, ehe er längere Zeit liegen blieb.