Seriensiegerin Mikaela Shiffrin musste sich in Oslo mit Platz zwei begnügen
Seriensiegerin Mikaela Shiffrin musste sich in Oslo mit Platz zwei begnügen © Imago
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Weltcup-Dominatorin Mikaela Shiffrin muss sich beim Parallel-Slalom in Oslo mit Platz zwei begnügen. Bei den Männern gewinnt ein Österreicher, der nicht Hirscher heißt.

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Der österreichische Skirennläufer Marco Schwarz hat im Mekka des nordischen Skisports überraschend seinen ersten Sieg im alpinen Weltcup gefeiert.

Beim Parallel-Slalom im Skisprungstadion am Holmenkollen in Oslo setzte er sich im Finale gegen Dave Ryding durch, der damit knapp den ersten Sieg eines Briten in der 52-jährigen Weltcup-Geschichte verpasste. Deutsche Männer waren beim spärlich besuchten City Event nicht am Start. Marcel Hirscher (Österreich) war im Viertelfinale an Ryding gescheitert.

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Eine Überraschung gab es auch bei den Frauen: Petra Vlhova (Slowakei) gewann fünf Tage nach ihrem Sieg im Riesenslalom am Semmering/Österreich das Finale gegen Mikaela Shiffrin (USA) mit einem Gesamtvorsprung nach zwei Läufen von 0,39 Sekunden. Im Kampf um Platz drei setzte sich bei den Frauen Wendy Holdener (Schweiz) gegen Anna Swenn Larsson (Schweden) durch, bei den Männern gewann Mannschaftsolympiasieger Ramon Zenhäusern (Schweiz) gegen Vorjahressieger Andre Myhrer (Schweden).

Geiger scheitert im Viertelfinale

Die erfolgreichere der zwei deutschen Starterinnen war Christina Geiger. Nach ihrem Achtelfinalsieg gegen Bernadette Schild (Österreich) scheiterte sie im Viertelfinale mit einem Gesamtrückstand von 0,69 Sekunden nach zwei Läufen an Holdener und belegte am Ende Rang sieben. Lena Dürr war im Achtelfinale nach einem Sturz im ersten Lauf an Swenn Larsson gescheitert und landete auf Rang 14. 

Gefahren wurde auf dem Gegenhang des Aufsprunghügels der Sprungschanze. Durch ein zusätzliches Stahlgerüst erreichte die Piste eine Länge von 180 Metern mit 19 Toren.