Viktoria Rebensburg belegte den zweiten Platz im Super-G.
Viktoria Rebensburg belegte den zweiten Platz im Super-G. © Getty Images

Viktoria Rebensburg fährt beim Saisonfinale in Are im Super-G aufs Podest. Die Kristallkugel geht jedoch an eine andere Läuferin.

Ski-Rennläuferin Viktoria Rebensburg ist erstmals seit über zwei Jahren in einem Weltcup-Super-G aufs "Stockerl" gefahren. Die 28-Jährige aus Kreuth am Tegernsee verpasste ihren 17. Weltcup-Sieg beim Saisonfinale in Are/Schweden als Zweite hinter Abfahrts-Olympiasiegerin Sofia Goggia aus Italien um 0,32 Sekunden. Dritte wurde Lindsey Vonn (USA/0,53 Sekunden zurück).

Tina Weirather (Liechtenstein) sicherte sich im letzten Saisonrennen in der zweitschnellsten Disziplin zum zweiten Mal nach 2017 die kleine Kristallkugel. Platz sechs auf wegen Windes leicht verkürzter Strecke reichte der Olympiadritten, um sich gegen Lara Gut (Schweiz) durchzusetzen, die nach nur zwölf Fahrsekunden stürzte. Auch Olympiasiegerin Ester Ledecka (Tschechien) schied aus.

Erster Podestplatz im Super-G seit 2016

Rebensburg hatte zuletzt im Februar 2016 als Zweite in Garmisch-Partenkirchen das Podium im Super-G erreicht. Besser war sie nur bei ihren beiden Siegen 2012 in Schladming und 2013 in Cortina d'Ampezzo. In einer starken Saison, die allerdings von den medaillenlosen Winterspielen in Pyeongchang getrübt wurde, war es ihre achte Podestfahrt (drei Siege).

Weirather übertraf ihren Vater Harti, der für Österreich "nur" eine kleine Kugel gewann, 1981 in der Abfahrt. In der internen Familienrangliste liegen aber noch zwei Personen vor ihr: Onkel Andi kam auf vier Kugeln, darunter eine große im Gesamtweltcup, Mama Hanni Wenzel (beide Liechtenstein) sogar auf sieben, darunter zwei große.