Viktoria Rebensburg gewann bei den Olympischen Spielen 2010 Gold im Riesenslalom
Viktoria Rebensburg gewann bei den Olympischen Spielen 2010 Gold im Riesenslalom © Getty Images

Viktoria Rebensburg wurde zuletzt noch von einer Virusinfektion ausgebremst. Bei ihrem Comeback beim Weltcup-Riesenslalom am Kronplatz fährt sie allen davon.

Ski-Rennläuferin Viktoria Rebensburg hat zweieinhalb Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele ihre Rolle als Anwärterin auf die Goldmedaille im Riesenslalom eindrucksvoll bestätigt.

Beim vorletzten Weltcup-Rennen in ihrer Lieblingsdisziplin vor der Abreise nach Pyeongchang feierte die Olympiasiegerin von 2010 und Olympiadritte von 2014 am Kronplatz in Südtirol ihren dritten Saisonsieg.

Nach zweiwöchiger krankheitsbedingter Wettkampfpause gewann Rebensburg mit 0,03 Sekunden Vorsprung vor Ragnhild Mowinckel (Norwegen) und Federica Brignone (Italien/+0,66 Sekunden). Sie holte sich zugleich die Führung im Riesenslalom-Weltcup von der im ersten Lauf gestürzten Mikaela Shiffrin (USA) zurück.

Zuletzt von Virusinfektion ausgebremst

Rebensburg hatte zuletzt heftig mit einer Virusinfektion und deren Nachwirkungen zu kämpfen. Die Rennen im österreichischen Bad Kleinkirchheim sowie am vergangenen Wochenende im italienischen Cortina d'Ampezzo hatte sie auf Anraten der Mannschaftsärzte ausgelassen, um mit Blick auf Olympia kein Risiko einzugehen.

Der Riesenslalom, Rebensburgs Paradedisziplin, ist in Pyeongchang aus organisatorischen Gründen der erste alpine Frauen-Wettbewerb im Wettkampfprogramm. Er wird bereits am 12. Februar (Montag) ausgetragen, drei Tage nach der Eröffnungsfeier (9. Februar) und einen Tag nach der Abfahrt der Männer (11. Februar).