Rodeln: Rekordweltmeister Felix Loch
Rodeln: Rekordweltmeister Felix Loch © APA/AFP/SID/JOHANN GRODER
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Rekordweltmeister Felix Loch hat seine Erfolgs-Geschichte in diesem Rodelwinter auch am letzten Rennwochenende des Jahres fortgeschrieben.

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Rekordweltmeister Felix Loch hat seine Erfolgs-Geschichte in diesem Rodelwinter auch am letzten Rennwochenende des Jahres fortgeschrieben. Der Olympiasieger raste beim fünften Saisonrennen am Sonntag im Eiskanal von Winterberg zum nächsten Sieg und bleibt in der laufenden Weltcup-Saison ungeschlagen.

"Es freut mich riesig. Ein perfekter Schlitten, und am Start klappt es auch richtig gut - im Moment passt einfach alles zusammen", schwärmte Loch am ARD-Mikrofon: "Ich will jetzt so weitermachen. Wir haben heute alles richtig gemacht."

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Der 31-Jährige arbeitete sich auf der WM-Bahn von 2019, wo er sich vor knapp zwei Jahren zum WM-Rekordchampion aufgeschwungen hatte, mit einem fast perfekten zweiten Lauf vom Silberrang noch auf Rang eins vor. Loch hatte bereits die vorherigen vier Weltcup-Rennen allesamt gewonnen, nachdem er zuvor 22 Monate lang auf einen Erfolg hatte warten müssen.

Nico Gleirscher (Österreich) wurde Zweiter, der Italiener Dominik Fischnaller fuhr noch auf Rang drei vor. Der Olympia-Dritte Johannes Ludwig (Oberhof) verpasste auf der zunehmend wässriger werdenden Bahn als Sechster das Podium. Max Langenhan (11.), Chris Eißler (17.) und Moritz Bollmann (24.) verfehlten ein Top-10-Ergebnis. 

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Am Samstagvormittag hatte Olympiasiegerin Natalie Geisenberger (Miesbach) nur hauchdünn den ersten Sieg seit der Geburt ihres Sohnes verfehlt. Die Rekordweltmeisterin wurde nach ihrer Bestzeit im ersten Lauf noch von Gesamtweltcupsiegerin Julia Taubitz abgefangen, damit belegte die Miesbacherin im fünften Saisonrennen zum fünften Mal den zweiten Platz.

Dajana Eitberger, die wie Geisenberger nach einer Baby-Pause ihre Comeback-Saison gibt, belegte eine Woche nach ihrem Sieg in Oberhof den 13. Platz. Anna Berreiter (Oberhof) wurde Neunte.

Bei den Doppelsitzern feierten zudem die Olympiasieger Tobias Wendl und Tobias Arlt ihren ersten Saisonsieg und insgesamt 45. Weltcup-Erfolg vor den zweitplatzierten Weltmeistern Toni Eggert und Sascha Benecken, am Ende trennten die deutschen Duos lediglich vier Hundertstel. Hannes Orlamünder/Paul Gubitz, die ihre erste Weltcup-Saison bestreiten, belegten den neunten Platz.