Julia Taubitz sicherte sich die WM-Silbermedaille
Julia Taubitz sicherte sich die WM-Silbermedaille © Getty Images
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Julia Taubitz holt bei den Weltmeisterschaften in Sotschi die Silbermedaille. Die deutsche Rodlerin muss sich nur ganz knapp einer Russin geschlagen geben.

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Julia Taubitz hat den deutschen Rodlerinnen mit einem herausragenden zweiten Lauf die erhoffte Medaille bei den Weltmeisterschaften in Sotschi gesichert.

Die 23-Jährige gewann am Samstag Silber und musste sich nur der Russin Jekaterina Katnikowa geschlagen geben, nach zwei Läufen betrug der Rückstand 0,094 Sekunden. Schon im vergangenen Jahr in Winterberg war Taubitz Vize-Weltmeisterin geworden.

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"Das war heute eine extreme Befreiung, das hat richtig gut getan", sagte Taubitz im ZDF: "Ich habe alles reingelegt, es sollte unbedingt eine Medaille sein. Aber ich wusste, wie schwer es hier gegen die russische Mannschaft wird."

Die Hoffnungsträgerin hatte nach dem ersten Durchgang noch auf dem vierten Rang gelegen, es drohte eine historische Niederlage: Eine Rodel-Weltmeisterschaft ohne deutsche Frau auf dem Podest hatte es zuletzt 1960 in Garmisch-Partenkirchen gegeben. Mit einem Bahnrekord im zweiten Lauf schob sich Taubitz aber noch nach vorn und verwies die Russin Wiktoria Demtschenko auf den Bronzerang.

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Die beiden deutschen WM-Debütantinnen schlugen sich ordentlich auf der Olympiabahn von 2014. Anna Berreiter überzeugte als Sechste, Cheyenne Rosenthal landete auf dem achten Rang. Im nicht-olympischen Sprint am Freitag hatte es keine Medaille für Taubitz und Co. gegeben, die 23-Jährige wurde auf der Kurzstrecke Vierte hinter Katnikowa, Tatjana Iwanowa (Russland) und Eliza Cauce aus Lettland.

Als Favoriten waren Taubitz und Iwanowa nach Sotschi gekommen, beide dominieren diese Weltcup-Saison, die Deutsche führt das Klassement vor den letzten beiden Saisonrennen gar an. Iwanowa büßte ihre Siegchancen aber schon mit einem schweren Fahrfehler im ersten Lauf ein und wurde nur Fünfte.

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Taubitz trägt in dieser Saison die Hoffnungen bei den deutschen Frauen beinahe allein, da Rekordweltmeisterin Tatjana Hüfner (Karriere-Ende), Olympiasiegerin Natalie Geisenberger und auch Dajana Eitberger (beide Baby-Pause) fehlen. Erstmals seit 2009 heißt die Rodel-Weltmeisterin nun nicht Hüfner oder Geisenberger.

Abgeschlossen werden die Titelkämpfe am Sonntag mit dem Rennen der Männer um den kriselnden Felix Loch und der anschließenden Teamstaffel.