Hüttel vermeidet eine konkrete Vorgabe für Oberstdorf
Hüttel vermeidet eine konkrete Vorgabe für Oberstdorf © AFP/SID/JOE KLAMAR
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DSV-Funktionär Horst Hüttel hält bei der Nordischen Ski-WM in Oberstdorf einen Goldregen wie vor zwei Jahren in Seefeld für unwahrscheinlich.

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DSV-Funktionär Horst Hüttel hält bei der Nordischen Ski-WM in Oberstdorf einen Goldregen wie vor zwei Jahren in Seefeld für unwahrscheinlich. "Seefeld war außergewöhnlich. Das sollten wir nicht anstreben, das wäre ein Stück weit utopisch", sagte der für das Skispringen und die Kombination zuständige Sportliche Leiter des Deutschen Skiverbandes (DSV) einen Tag vor der Eröffnung der Titelkämpfe am Mittwoch.

Bei der WM vor zwei Jahren hatten Skispringer und Kombinierer sechs Goldmedaillen gewonnen. Eine konkrete Vorgabe für Oberstdorf vermied Hüttel: "Bei einer WM habe ich das noch nie getan. Wir wollen in jedem Wettkampf um die Medaillen kämpfen. Ob das dann eine, drei oder vier werden, da habe ich mir keine Gedanken gemacht."

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Hüttel warnte zudem davon, das WM-Programm weiter auszudehnen. In Oberstdorf ist die Zahl der Entscheidungen von 22 auf 24 gewachsen, erstmals dabei sind die Kombiniererinnen und die Entscheidung auf der Großschanze der Skispringerinnen.

"Ich glaube schon, dass wir irgendwann an das Ende der Fahnenstange kommen. In der Kombination kann man sicher über ein Mixed nachdenken. Aber an sich sollte man das Programm nicht weiter überfrachten. Wir müssen alle aufpassen, dass wir den Bogen nicht überspannen", sagte Hüttel.