Svenja Würth liegt aktuell auf dem dritten Rang
Svenja Würth liegt aktuell auf dem dritten Rang © Imago
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Svenja Würth liegt bei der WM-Premiere der Nordischen Kombiniererinnen mit einem guten Sprung auf Platz drei. Die Favoritinnen auf Gold kommen aus Norwegen.

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Svenja Würth hat bei der WM-Premiere der Nordischen Kombiniererinnen mit einem guten Sprung zunächst den dritten Platz übernommen.

Die ehemalige Spezialspringerin flog auf der Normalschanze in Oberstdorf auf 101,5 m und geht mit einem Rückstand von 24 Sekunden auf die Norwegerin Mari Leinand Lund in den Langlauf über 5 km.

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In der Loipe gehört Würth (Baiersbronn), die 2017 an der Seite von Markus Eisenbichler, Andreas Wellinger und Carina Vogt Gold im Mixed gewonnen hatte, allerdings nicht zu den stärksten Athletinnen.

"Leider war die Landung nicht so gut. Das ärgert mich extrem, weil die Loipe nicht meine Stärke ist und ich jede Sekunde Vorsprung mitnehmen muss", sagte die 27-Jährige in der ARD.

Würth hatte erst vor einem Jahr die Disziplin gewechselt.

Norwegerinnen sind Favoritinnen auf Gold

Favoritin auf das historische erste Gold ist neben Leinand Lund deren Teamkollegin Gyda Westvold Hansen.

Die Norwegerin sprang vor den Augen von "Edelfan" Jarl Magnus Riiber, der am Freitag Einzel-Gold bei den Männern geholt hatte, auf 102,5 m, ihr Rückstand beträgt nur drei Sekunden. Tara Geraghty-Moats (USA), die im Dezember den ersten und bislang einzigen Weltcup-Wettbewerb gewonnen hatte, hat bereits 2:13 Minuten Rückstand.

Die ehemalige Junioren-Weltmeisterin Jenny Nowak (Sohland/+1:58 Minuten) belegt als zweitbeste Deutsche den 17. Rang. Cindy Haasch (Ruhla/+2:13 Minuten) und Maria Gerboth (Schmiedeberg/+2:36) folgen auf den Plätzen 18 und 20.

"Die Nervosität bei mir war sehr hoch, das muss ich ehrlich zugeben. Eine WM ist schon noch mal eine Nummer größer", sagte Gerboth.