Vinzenz Geiger und Fabian Rießle mussten sich dem norwegischen Duo geschlagen geben
Vinzenz Geiger und Fabian Rießle mussten sich dem norwegischen Duo geschlagen geben © Imago
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Die deutschen Kombinierer Vinzenz Geiger und Fabian Rießle verpassen ihren zweiten Teamsprint-Sieg in Folge denkbar knapp. Vorne stehen die Norweger.

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Die deutschen Kombinierer haben ihren zweiten Teamsprint-Sieg in Folge im Weltcup knapp verpasst. Im finnischen Lahti mussten sich die Staffel-Olympiasieger Vinzenz Geiger (Oberstdorf) und Fabian Rießle (Breitnau)im Zielsprint Norwegens Topduo mit Jarl Magnus Riiber und Jörgen Graabak geschlagen geben. Hinter den drittplatzierten Japanern Ryoata Yamamoto und Akito Watabe (+2,5 Sekunden) kam Deutschland II mit Rekordweltmeister Eric Frenzel und Terence Weber (beide Geyer) auf Platz vier (+12,0).

Rießle und Frenzel, Weltmeister in dieser Disziplin, hatten am vergangenen Samstag in Val di Fiemme den ersten Teamsprint der Saison gewonnen. Diesmal rotierte Bundestrainer Hermann Weinbuch die Besetzung der beiden deutschen Duos. Norwegens Überflieger Riiber war wie Geiger beim Teamsprint von Val di Fiemme geschont worden.

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Riiber/Graabak hatten nach dem Springen nur auf Platz fünf gelegen. Frenzel/Weber als Zweite und Geiger/Rießle als Vierte überzeugten auf der Schanze, konnten die immens laufstarken Norweger auf der selektiven 1,5-km-Laufrunde, die jeder Kombinierer sechsmal absolvieren mussten, aber nicht auf Distanz halten.

Der Österreicher Bernhard Gruber (38), der zehn Monate nach einer Herz-OP sein Comeback feierte, hatte nach dem Springen mit Mario Seidl hauchdünn geführt, in der Loipe fiel das ÖSV-Duo aber auf Rang sechs zurück.

In der laufenden Saison findet nur noch bei der WM in Oberstdorf (23. Februar bis 7. März) ein Teamsprint statt. In Lahti wird am Sonntag (8.30/13.40 Uhr) noch ein Einzelrennen ausgetragen.