Vinzenz Geiger ist in Seefeld erneut aufs Podest gelaufen
Vinzenz Geiger ist in Seefeld erneut aufs Podest gelaufen © Getty Images
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Vinzenz Geiger schafft es nach einer Aufholjagd in Seefeld erneut aufs Podest. Die Bedingungen beim Skispringen bezeichnet er hinterher als "Frechheit".

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Team-Olympiasieger Vinzenz Geiger ist auch am zweiten Tag des Kombinierer-Triples in Seefeld auf das Podest gestürmt. Beim zehnten Saisonsieg des erneut überragenden Norwegers Jarl Magnus Riiber belegte der Oberstdorfer den dritten Rang. Zweiter wurde der Norweger Jörgen Graabak, der am Freitag noch den Sprint um Rang zwei gegen Geiger verloren hatte.

Im Kampf um den Gesamtsieg dürfte beim Saisonhöhepunkt die Entscheidung aber schon gefallen sein: Riiber lag im Ziel 1:07,0 Minuten vor Graabak, den Vorsprung dürfte er sich im Finale am Sonntag kaum noch nehmen lassen. "Das wird nicht zu machen sein, wir müssen ihn ziehen lassen", sagte auch Bundestrainer Hermann Weinbuch im ZDF.

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Geiger verpasste eine bessere Ausgangslage durch einen Rückschlag auf der Schanze, wo er schon nach 94,5 m landete. "Das war eine Frechheit, bei solchen Bedingungen losgeschickt zu werden. Bei so viel Rückenwind hat man keine Chance", sagte der zweimalige Saisonsieger, der auf Rang sechs zurückfiel. In der Loipe machte er dann Boden gut und landete zum achten Mal in dieser Saison auf dem Treppchen.

Frenzel mit bestem Saisonergebnis

Der dreimalige Olympiasieger Eric Frenzel zeigte in seinem "Wohnzimmer" Seefeld als Vierter (+1:17,8) klar aufsteigende Tendenz. Der viermalige Triple-Sieger, der bereits 13 Weltcup-Rennen sowie zwei WM-Titel in Seefeld gewonnen hat, stellte damit sein bestes Ergebnis der Saison ein. Stark verbessert präsentierte sich zudem der sechsmalige Weltmeister Johannes Rydzek (+2:21,9) als Zehnter.

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Beim Triple werden die Rückstände von Tag zu Tag mitgenommen. Die Entscheidung fällt am Sonntag (12.00/14.40) bei einem "Marathon" mit einem Sprung und einem Langlauf über 15 km. Der Gesamtsieger erhält 200 Weltcup-Punkte, doppelt so viele wie normal.