Manuel Faißt verpasst das Podium nach einer guten Vorstellung knapp
Manuel Faißt verpasst das Podium nach einer guten Vorstellung knapp © Getty Images
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Manuel Faißt liefert beim Weltcup der Nordischen Kombinierer in Trondheim einen guten Wettkampf ab und hat sogar Chancen auf das Podium. Ein Norweger siegt.

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Kombinierer Manuel Faißt hat das vierte Weltcuppodest seiner Karriere knapp verpasst.

In Trondheim landete der 27 Jahre alte Schwarzwälder auf Platz fünf und erreichte sein bestes Saisonergebnis.

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Einen überlegenen Heimsieg feierte Norwegens Topstar Jarl Magnus Riiber, der nach seinem 14. Saisonsieg kurz vor dem erneuten Gewinn des Gesamtweltcups steht.

Riiber, der schon nach dem Springen deutlich geführt hatte, lag im Ziel 59,3 Sekunden vor seinem Landsmann Jörgen Graabak, der seine Chance wahrte, Riiber im Kampf um die Kristallkugel noch abzufangen.

Angesichts von 429 Punkten Rückstand bei noch 500 zu vergebenden Zählern in den letzten fünf Rennen ist diese Chance aber rein theoretisch. 

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Faißt, bereits auf der Schanze der beste Deutsche, hatte 1:23,5 Minuten Rückstand auf Riiber und 21,1 Sekunden Rückstand auf den drittplatzierten Finnen Ilkka Herola. "Ich bin sehr zufrieden mit ihm", sagte Bundestrainer Hermann Weinbuch in der ARD: "Er hat angegriffen, das Podium wäre sogar dringewesen. Dann hat er sich aber den Stock gebrochen." 

Deutsche Stars betreiben Schadensbegrenzung

Hinter Faißt, eigentlich nur die etatmäßige deutsche Nummer fünf, konnten die DSV-Topstars nach schwachem Springen in der Loipe nur noch Schadensbegrenzung betreiben. Rekordweltmeister Eric Frenzel (Geyer) wurde Neunter vor dem auf der Schanze verbesserten Doppel-Olympiasieger Johannes Rydzek (11.).

Vinzenz Geiger (beide Oberstdorf) kam auf Platz zwölf, 16. wurde Fabian Rießle (Breitnau). "Wir müssen im Springen einfach weiter vorne sein, dann geht vielleicht noch etwas mit dem Podium", meinte Weinbuch.  

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Riiber, der mit 14 Siegen in 16 Einzelwettbewerben eine unglaubliche Quote vorweist, egalisierte den von ihm und dem Finnen Hannu Manninen gehaltenen Saisonrekord und wird ihn angesichts seiner momentanen Überlegenheit in den letzten fünf Rennen des Winters noch weiter nach oben schrauben.

Schon am Sonntag (10.00/16.00 Uhr) hat er im zweiten Wettbewerb von Trondheim die Chance dazu.