Jarl Magnus Riiber hat den Rekord von Ronny Ackermann gebrochen
Jarl Magnus Riiber hat den Rekord von Ronny Ackermann gebrochen © Getty Images
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Beim Wettkampf der nordischen Kombinierer in Lillehammer überbietet Jarl Magnus Riiber den Rekord von Ronny Ackermann. Vinzenz Geiger gelingt ein Podestplatz.

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Als Überflieger Jarl Magnus Riiber den Rekord von Ronny Ackermann geknackt hatte, verneigte sich auch Hermann Weinbuch.

"Jarl ist momentan eine Klasse für sich", sagte der Bundestrainer, lobte aber auch seine stark verbesserte deutsche Mannschaft. Vor allem die Team-Olympiasieger Vinzenz Geiger, Fabian Rießle und Eric Frenzel zeigten am Sonntag in Lillehammer auf den Rängen drei, vier und fünf, dass mit dem DSV-Team wieder zu rechnen ist.

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"Ich bin hochzufrieden, jetzt sind nur noch zwei Norweger vor uns", sagte Weinbuch nach dem Doppelsieg von Riiber und Jörgen Graabak. Rießle hatte zudem schon am Samstag als Dritter überzeugt, insgesamt zeigt die Formkurve deutlich nach oben.

Weinbuch ist guter Dinge

"Wir haben drei ganz vorne dabei. Die Richtung stimmt", sagte Weinbuch, der aber die norwegische Überlegenheit vor allem auf der Schanze anerkennen musste: "Da kommt mehr Bums, mehr Schwung von denen."

Das gilt vor allem für Riiber, der mit dem fünften Sieg im fünften Rennen einen Startrekord im Weltcup aufstellte. Der 22 Jahre alte Weltmeister ließ sich nach seinem Heimsieg ausgiebig von den Fans und seiner Familie feiern.

"Ich bin einfach nur glücklich, diese fünf Siege geschafft zu haben. Am Ende hatte ich Angst, dass Jörgen mich noch einholt", sagte der Überflieger nach seinem bislang "knappsten" Sieg der Saison - diesmal lag er im Ziel "nur" 20,2 Sekunden vor Graabak.

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Riiber aktuell wohl nicht zu schlagen

Vor Riiber waren bereits der Japaner Kenji Ogiwara (1993/94) sowie der heutige DSV-Trainer Ackermann (2003/04) mit vier Siegen in die Saison gestartet. Beide hatten damals im fünften Rennen die erste Niederlage kassiert. Ist Riiber derzeit überhaupt schlagbar? "Momentan sieht es nicht so aus, das muss ich ganz ehrlich sagen", meinte Weinbuch: "Aber manchmal kann es sich auch schnell drehen."

Für Johannes Rydzek dürfte das so schnell wohl nicht gelten. Dem Doppel-Olympiasieger aus Oberstdorf war auch in Lillehammer die lange Verletzungspause aus dem Sommer anzumerken, auf der Schanze klappte nicht viel. Am Samstag rettete der laufstarke Rydzek immerhin den 15. Rang, am Sonntag verzichtete er angesichts des enormen Rückstands von 4:03 Minuten auf einen Start im Langlauf.