Nordische Ski-WM, Kombinierer
Die nordischen Kombinierer konnten bei der WM bislang zwei Goldmedaillen bejubeln © Getty Images
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Nach Traum-Start in die WM rechnet Bundestrainer Weinbuch fest mit einer weiteren Goldmedaille. An einen 4. Triumph der Kombinierer glaubt er aber nicht.

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Bundestrainer Hermann Weinbuch glaubt nicht an einen Triumph der deutschen Kombinierer in allen vier WM-Rennen von Seefeld. "Ich glaube nicht, dass wir alles gewinnen. Ich bin schon überglücklich, dass wir zwei gewonnen haben", sagte Weinbuch am Montag.

Bei der WM 2017 und Olympia 2018 hatten die "Dominierer" sämtliche Wettbewerbe gewonnen, nach dem Traumstart ist eine solche Serie auch in Tirol möglich.

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"Drei Medaillen hätte ich vor der WM sofort unterschrieben. Jetzt haben wir schon zwei Goldmedaillen. Ich bin überzeugt, dass wir noch eine gewinnen, und dann haben wir schon mehr als im Vorfeld gedacht", sagte Weinbuch. Aktuell steht sein Team bei Großereignissen bei neunmal Gold in Folge.

Mentale Stärke Erfolgsgeheimnis der deutschen Mannschaft

Ein Erfolgsgeheimnis seiner Mannschaft sei die mentale Stärke. "Die Jungs können mit der Situation gut umgehen. Andere sind satt und überglücklich, wenn sie gewonnen haben, und dann ist der Fokus weg. Wir haben in der Vergangenheit aber bewiesen, dass wir den beibehalten können", sagte der 58-Jährige.

Das erste Training auf der Normalschanze von Seefeld am Montag verlief derweil eher mäßig. "Da zweifelt man dann gleich wieder. Wir sind normal eingestiegen, aber Jarl Magnus Riiber ist uns doch wieder fünf Meter davon gesprungen", sagte Weinbuch.