NORDIC COMBINED-CROSS COUNTRY-WORLD-FIN
Julian Schmid konnte beim Weltcup-Wochenende in Lahti überzeugen © Getty Images
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Beim Weltcup-Wochenende der nordischen Kombinierer in Lahti nutzt in Abwesenheit der Top-Läufer die zweite Reihe der DSV-Athleten ihre Chance. Ein Youngster ganz besonders.

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Junioren-Weltmeister Julian Schmid hat beim Weltcup der Nordischen Kombinierer in Lahti das beste Ergebnis seiner Karriere erzielt. In Abwesenheit der deutschen Topstars sorgte der 19-Jährige aus Oberstdorf als 15. für ein Ausrufezeichen.

Seinen zweiten Saisonsieg feierte Sotschi-Olympiasieger Jörgen Graabak (Norwegen) hauchdünn vor dem Japaner Akito Watabe, Dritter wurde der nach dem Springen führende Österreicher Mario Seidl.

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Ein Großteil der Weltelite hatte mit Blick auf die WM in Seefeld (19. Februar bis 3. März) auf die Wettkämpfe verzichtet, darunter auch die Mannschafts-Olympiasieger Johannes Rydzek, Fabian Rießle, Eric Frenzel und Vinzenz Geiger sowie Weltcup-Spitzenreiter Jarl Magnus Riiber (Norwegen).

Kircheisen lobt Top-Talent Schmid

Dafür sprang Schmid in die Bresche. "Julian hat ein super Wochenende abgeliefert. Gratulation, für den jungen Burschen ist das eine coole Sache", sagt Björn Kircheisen, der das B-Team in Finnland betreute. Das deutsche Toptalent Schmid hatte zwei Wochen zuvor an gleicher Stelle bei der Junioren-WM zwei Goldmedaillen gewonnen.

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Als zweitbester DSV-Starter sammelte Martin Hahn auf Position 30 den ersten Weltcup-Punkt seiner Karriere. Die ebenfalls ins kalte Wasser geworfenen Wendelin Thannheimer (33.), Maximilian Pfordte (38.) und David Mach (39.) verfehlten die Punkteränge trotz guter Leistungen knapp.

Schmid hatte am Samstag an der Seite von Pfordte im Teamsprint den elften Rang unter den 16 Duos geholt. Der Sieg ging an die Lokalmatadoren Ilkka Herola und Eero Hirvonen, die für den ersten finnischen Weltcuperfolg seit fast neun Jahren sorgten.

Rydzek und Co. trainierten am Wochenende stattdessen auf der Schanze. "Wir wollen der ansteigenden Form noch einmal einen letzten Schliff verpassen. Dazu werden wir in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen springen", sagte Bundestrainer Hermann Weinbuch im Vorfeld.