Jarl Magnus Riiber hat vorzeitig den Gesamtweltcup gewonnen
Jarl Magnus Riiber hat vorzeitig den Gesamtweltcup gewonnen © Getty Images
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Dominator Jarl Magnus Riiber gewinnt im Schneegestöber von Klingenthal in vorzeitig den Gesamtweltcup der Kombinierer. Fabian Rießle rast auf das Podest.

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Kombinierer Fabian Rießle hat im Schneegestöber von Klingenthal als Dritter die WM-Generalprobe bestanden.

Beim zehnten Saisonsieg von Dominator Jarl Magnus Riiber, der vorzeitig seinen erstmaligen Gewinn des Gesamtweltcups perfekt machte, landete der laufstarke Rießle bereits zum siebten Mal in diesem Winter auf dem Podest. Zweiter wurde der Finne Ilkka Herola.

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"Ich habe alles gegeben, am Ende waren die anderen ein Stück schneller als ich", sagte Rießle in der ARD.

Der Team-Olympiasieger war gemeinsam mit Riiber und Herola auf die Zielgerade gegangen, dort gingen ihm aber die Kräfte aus. Vinzenz Geiger (Oberstdorf), am Samstag ebenfalls von Riiber auf Rang zwei verwiesen, überzeugte zweieinhalb Wochen vor der WM in Seefeld (19. Februar bis 3. März) als Vierter erneut.

Riiber gewinnt vorzeitig Gesamtweltcup

Riiber gewann derweil als erster Norweger seit Bjarte Engen Vik (1998/99) die Kristallkugel.

Vier Wettkämpfe vor Saisonende steht der 21-Jährige bei 1258 Punkten und kann von seinem Verfolger Johannes Rydzek (761) nicht mehr eingeholt werden.

Der Skandinavier hat zudem weiter den Rekord des Finnen Hannu Manninen im Visier, der im Winter 2005/06 zwölfmal triumphiert hatte.

Rydzek wird Opfer der Bedingungen

Rekordweltmeister Rydzek, am Samstag noch starker Dritter, wurde dagegen ein Opfer der schlechten Bedingungen. Ein Schneesturm ließ am Mittag kein Springen zu, gewertet wurde der provisorische Durchgang von Freitag. Dort hatte sich Rydzek einen Rückstand von mehr als zwei Minuten eingehandelt und verzichtete daher auf einen Start.

Olympiasieger Eric Frenzel (Geyer) hatte sein Heimspiel wegen eines grippalen Infekts ausgelassen. Auch andere Top-Kombinierer wie Akito Watabe (Japan), Mario Seidl (Österreich) und Jörgen Graabak (Norwegen) waren nicht nach Klingenthal gereist.

Die deutschen Kombinierer verzichten wiederum am kommenden Wochenende auf die Wettkämpfe in Lahti, um sich auf die WM in Seefeld vorzubereiten.

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