Stephanie Schneider liegt derzeit auf Gold-Kurs
Stephanie Schneider liegt derzeit auf Gold-Kurs © AFP/SID/ODD ANDERSEN
Lesedauer: 2 Minuten

Die deutschen Pilotinnen haben bei der WM-Premiere im Monobob den Sieg und die Medaillen im Visier, Stephanie Schneider liegt auf Gold-Kurs.

Anzeige

Die deutschen Pilotinnen haben bei der WM-Premiere im Monobob überraschend den Sieg und die Medaillen im Visier, Stephanie Schneider (Oberwiesenthal) liegt zur Rennhalbzeit dabei auf Gold-Kurs. Die 30-Jährige führt bei den Weltmeisterschaften in Altenberg nach zwei von vier Läufen vor der US-Amerikanerin Kaillie Humphries und Laura Nolte (Winterberg).

Für Mariama Jamanka (Oberhof) und Kim Kalicki (Wiesbaden) auf den Plätzen vier und fünf ist in der neuen olympischen Disziplin das Podest ebenfalls noch in Reichweite. Die Entscheidung fällt am Sonntag (ab 9.00 Uhr).

Anzeige

Auf der tückischen Bahn im Osterzgebirge hatten mehrere Pilotinnen ihre Probleme, darunter zunächst auch Humphries. Die Zweier-Rekordweltmeisterin erwischte keinen optimalen ersten Lauf, Nolte, Schneider und Kalicki lagen anfangs vorn. Im zweiten Durchgang zeigte Humphries dann ihre Klasse, die Deutschen taten sich schwerer. Vor den entscheidenden Läufen liegt Schneider nun lediglich vier Hundertstelsekunden vor Humphries.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat die Monobobs der Frauen schon für die Winterspiele 2022 in Peking ins Programm aufgenommen. Unter anderem, um die Zahl der Olympiateilnehmerinnen zu erhöhen. Bei der WM in Sachsen werden erstmals WM-Medaillen vergeben.

Um für die Pilotinnen eine ordentliche Vorbereitung zu gewährleisten, starteten die Einzelschlitten vor den Titelkämpfen in Altenberg in einer Weltserie, stets im Rahmenprogramm der größeren internationalen Events. Die deutschen Pilotinnen hatten sich in ihren bisherigen vier Rennen überwiegend schwer getan und noch keinen Sieg eingefahren.