Für die deutschen Frauen gab es im Monobob kein Podium
Für die deutschen Frauen gab es im Monobob kein Podium © AFP/SID/THOMAS LOVELOCK
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Die deutschen Frauen bleiben in der neuen Monobob-Disziplin weiter sieglos. Kim Kalicki fuhr als beste Starterin des BSD auf den sechsten Rang.

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Die deutschen Frauen bleiben in der neuen Monobob-Disziplin weiter sieglos. Kim Kalicki (Wiesbaden) fuhr am Samstag in Innsbruck-Igls als beste Starterin des BSD auf den sechsten Rang, fast eine Sekunde trennte sie von Siegerin Breeana Walker aus Australien. Elana Meyers Taylor (USA) und Melissa Lotholz (Kanada) komplettierten das Podest.

Mariama Jamanka (Oberhof) tut sich ohne Anschieberin weiterhin schwer, die Zweier-Olympiasiegerin schloss als Neunte ab. Lisa Buckwitz (Königssee) beendete ihren ersten Monobob-Auftritt mit dem zehnten Rang.

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Aus dem deutschen Team überzeugte bislang vor allem Laura Nolte (Winterberg) mit zwei zweiten Plätzen bei zwei Starts. Die Junioren-Weltmeisterin und Europameisterin im Zweier nahm in Igls nicht teil und bereitete sich stattdessen auf die WM in Altenberg (5. bis 14. Februar) vor.

Seit Dezember fahren die Monobobs regelmäßig im Rahmen der Weltcups, die Disziplin stößt nicht bei allen Sportlerinnen auf Sympathie. Die Teams werden sich aber damit arrangieren müssen: Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat die Monobobs der Frauen schon für die Winterspiele 2022 in Peking ins Programm aufgenommen - und im Zweier darf dort nur starten, wer auch für den Einer meldet. Auch bei der WM in Altenberg werden bereits Medaillen vergeben.