Bob-Olympiasieger Francesco Friedrich
Bob-Olympiasieger Francesco Friedrich © EXPA/AFP/SID/STEFAN ADELSBERGER
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Bob-Olympiasieger Francesco Friedrich (Oberbärenburg) hat beim letzten Weltcup-Wochenende des Jahres seine Konkurrenz gleich zweimal deklassiert.

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Bob-Olympiasieger Francesco Friedrich hat beim letzten Weltcup-Wochenende des Jahres seine Konkurrenz gleich zweimal deklassiert. Einen Tag nach seinem deutlichen Sieg am Samstag folgte in Innsbruck-Igls eine weitere Leistungsdemonstration des Rekordweltmeisters, gemeinsam mit seinem Anschieber Alexander Schüller feierte Friedrich seinen siebten Sieg im achten Saisonrennen - die anderen Schlitten waren dabei chancenlos.

"Wir sind sehr zufrieden heute, wir haben auch am Start noch einmal richtig einen rausgehauen", sagte Friedrich. Bundestrainer Rene Spies sprach von einem "Top-Ergebnis" all seiner Athleten, hob vor allem seinen Dominator hervor: "Francesco und Alexander haben sich an diesem Wochenende in einer eigenen Liga befunden. Wir gehen sehr zufrieden in die Weihnachtspause."

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78 Hundertstel betrug Friedrichs Vorsprung auf den zweitplatzierten Letten Oskars Kibermanis, Vizeweltmeister Johannes Lochner (Stuttgart) und Christian Rasp mussten sich erneut mit dem dritten Platz zufrieden geben. Diesen belegte zeitgleich auch Hans-Peter Hannighofer (Oberhof), der am Wochenende sein Weltcup-Debüt feierte und nach seinem vierten Platz von Samstag gleich aufs Podium raste. "Wir freuen uns einfach riesig", sagte Hannighofer.

Damit änderte sich an der Besetzung des Siegertreppchens im Vergleich zu Samstag beinahe nichts. Schon da hatte Friedrichs Vorsprung auf den Zweiten Kibermanis 68 Hundertstel betragen - im Bobsport sind dies Welten. Lochner hatte Rang drei belegt.

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Friedrich hatte am Samstag in 51,04 Sekunden den Bahnrekord gebrochen. An diesen kam er tags darauf nicht ganz heran, dafür stellten er und Schüller den Startrekord des Letten Oskars Melbardis aus 2011 ein (4,96 Sekunden).

Die deutschen Schlitten sind nach mehr als der Hälfte der Weltcup-Saison weiterhin ungeschlagen, bisher fanden lediglich Rennen im kleineren Zweier-Schlitten statt. Beim Jahresauftakt in Winterberg am 9. und 10. Januar steht erstmals in dieser Saison auch der Vierer, die Königsdisziplin, im Rennkalender.

Auch die deutschen Frauen-Bobs mussten im laufenden Weltcup-Winter noch keine Niederlage hinnehmen. Stephanie Schneider (Oberbärenburg) führte am Samstag den bereits dritten deutschen Dreifachsieg der Saison an, die Rückkehrerin gewann mit Anschieberin Leonie Fiebig gleich ihr erstes Saisonrennen vor Laura Nolte (Winterberg) und Deborah Levi. Auf dem dritten Rang landeten Kim Kalicki (Wiesbaden) und Ann-Christin Strack.