Francesco Friedrich untermauert seine Ausnahmestellung
Francesco Friedrich musste sich beim Saisonauftakt in Lake Placid mit dem zweiten Platz begnügen © Getty Images
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Erstmals seit fast zwei Jahren muss sich Francesco Friedrich im Zweier-Bob wieder geschlagen geben. Beim Saisonauftakt wird er Zweiter hinter Johannes Lochner.

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Die eindrucksvolle Serie von Francesco Friedrich (Oberbärenburg) im Zweierbob ist gleich zum Start der neuen Saison gerissen.

Der Olympiasieger und Weltmeister verpasste am Samstag beim Weltcup-Auftakt in Lake Placid den Sieg knapp. Mit seinem Anschieber Thorsten Margis musste sich Friedrich dem Ex-Weltmeister Johannes Lochner (Stuttgart) geschlagen geben und belegte letztlich den zweiten Platz.

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Seine letzte "Niederlage" hatte der Sachse im Januar 2018 kassiert: Friedrich wurde damals Zweiter beim Weltcup in St. Moritz. In der vergangenen Saison entschied er als erster Pilot überhaupt jedes Rennen im kleinen Schlitten für sich. Am Samstag fehlten ihm 0,08 Sekunden auf Lochner und dessen Anschieber Florian Bauer. Christoph Hafer (Bad Feilnbach) und Tobias Schneider belegten Platz neun.

Unabhängig vom Saisonauftakt gilt Friedrich schon jetzt als Top-Favorit beim Saisonhöhepunkt: Bei seiner Heim-WM in Altenberg (17. Februar bis 1. März) winkt der sechste Zweier-Titel in Serie, das schaffte in der Geschichte des Sports noch niemand.

Humphries triumphiert in erstem Rennen für die USA

Ebenfalls am Samstag gewann die zweimalige Olympiasiegerin Kaillie Humphries gleich ihren ersten Weltcup in Diensten der USA und stellte die starken deutschen Frauen in den Schatten.

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Die 34-Jährige, die im September den kanadischen Verband im Streit verlassen hatte, verwies die Olympiavierte Stephanie Schneider (Oberbärenburg) mit Anschieberin Lisette Thöne auf den zweiten Platz.

Überraschend stark präsentierte sich Weltcup-Debütantin Kim Kalicki (Wiesbaden), die mit Vanessa Mark als Dritte aufs Podest fuhr. Etwas enttäuschend verlief der Auftakt für Mariama Jamanka (Oberhof). Die Olympiasiegerin und Weltmeisterin zahlte mit Kira Lipperheide für einen schwachen ersten Lauf und wurde Vierte, trug aber dennoch zum starken deutschen Mannschaftsergebnis bei.