Laura Dahlmeier sah die Schieß-Leistung der deutschen Biathleten kritisch
Laura Dahlmeier sah die Schieß-Leistung der deutschen Biathleten kritisch © Imago
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Die deutschen Biathleten leisten sich in der Verfolgung in Nove Mesto eine Fahrkarten-Parade. Lesser ist noch Bester, Ex-Star Laura Dahlmeier übt Kritik.

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Es läuft einfach nicht: Die deutschen Biathleten haben beim Weltcup im tschechischen Nove Mesto eine Spitzenplatzierung erneut klar verpasst (Alle Biathlon-Rennen im LIVETICKER).

Nach dem durchwachsenen Ergebnis im Sprint lief Erik Lesser in der Verfolgung über 12,5 km als bester Skijäger des Deutschen Skiverbandes (DSV) von Rang 19 auf 14 nach vorne. Drei Schießfehler waren beim Sieg des Franzosen Quentin Fillon Maillet zu viel für eine Top-Ten-Platzierung.

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"Die Windverhältnisse liegend haben es nicht so einfach gemacht", sagte Lesser hinterher im ZDF. (Biathlon: Weltcup-Stände)

Und fügte an: "Wenn stehend dann noch eine Böe reinkommt, kommt man in die wackelnden Beine rein und ist nicht ganz so sicher unterwegs. Das war heute nicht ganz so einfach."

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Biathlon-Männer blass: Lesser hadert, Dahlmeier kritisch

Die etwas vor dem 32-Jährigen gestarteten Benedikt Doll (+2:43,1 Minuten) und Arnd Peiffer (+2:54,8) enttäuschten mit jeweils sieben Schießfehlern auf ganzer Linie. Letztlich wurde Doll nur 24., Peiffer fiel gar auf Rang 27 zurück. Roman Rees (4/+3:00,9) lief auf Platz 31. (NEWS: Alles zum Biathlon)

Auch wenn der Schießstand in Nove Mesto als windanfällig gilt, am Ende niemand der 60 Starter ganz fehlerfrei durchkam - an der Spitze wurden deutlich weniger Fahrkarten geschossen, wie auch Laura Dahlmeier kritisch anmerkte.

Noch bester deutscher Biathlet in Nove Mesto: Erik Lesser landete auf Rang 14
Noch bester deutscher Biathlet in Nove Mesto: Erik Lesser landete auf Rang 14 © AFP/SID/JOE KLAMAR

"Man hat es bei den Topathleten gesehen, dass man gerade stehend auch mit null oder einem Fehler durchkommen konnte", monierte die frühere deutsche Top-Biathletin und heutige ZDF-Expertin die deutschen Skijäger.  

Sprintsieger Fillon Maillet gewann nach zwei Strafrunden in 28:46,7 Minuten auch die Verfolgung. (Biathlon-Weltcup: Kalender der Saison 2020/21).

Der norwegische Dominator Johannes Thingnes Bö (2 Strafrunden/+8,0) stürmte von Rang neun auf zwei nach vorne und baute seine Führung im Gesamtweltcup auf seinen viertplatzierten Landsmann Sturla Holm Lägreid (2/+18,1) weiter aus.

Vorletzter Weltcup in Nove Mesto mit Mixed-Wettbewerben

Emilien Jacquelin aus Frankreich (1/+14,6) wurde Dritter.

Am Sonntag ist aber gleich schon Wiedergutmachung möglich. Zum Abschluss des vorletzten Weltcups des Winters stehen am Sonntag noch die Mixed Staffel (10.25 Uhr) und das Single Mixed (13.45 Uhr) auf dem Programm