Im deutschen Biathlon gibt es Nachwuchssorgen
Im deutschen Biathlon gibt es Nachwuchssorgen © AFP/SID/JOE KLAMAR
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Bernd Eisenbichler blickt trotz der wachsenden Nachwuchssorgen hoffnungsvoll in die Zukunft des deutschen Biathlons.

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Bernd Eisenbichler blickt trotz der wachsenden Nachwuchssorgen hoffnungsvoll in die Zukunft des deutschen Biathlons.

"Wir haben leistungsfähige Athleten", sagte der Sportliche Leiter der Sparte Biathlon in einer Diskussionsrunde des ZDF: "Natürlich ist der Altersschnitt höher als in anderen Mannschaften. Natürlich arbeiten wir daran, das zu ändern. Aber ich kann noch ruhig schlafen."

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Mit Arnd Peiffer, Erik Lesser und Benedikt Doll sind sämtliche Leistungsträger im Herrenbereich bereits 30 Jahre oder älter.

Deshalb werde spätestens nach der Heim-WM 2023 in Oberhof ein Umbruch nötig sein, ist sich Eisenbichler sicher. "Wir haben bei der Junioren-WM gerade im Herrenbereich gesehen, dass einige Talente nachkommen. Wir müssen die gut und sauber entwickeln. Wir dürfen uns keinen Fehler erlauben", sagte der Bayer. 

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Man habe bereits einige Veränderungen angeschoben. "Wir werden in den Perspektivkader mehr investieren. Mehr Lehrgänge, mehr Reibungspunkte, mehr Präsenzphasen an den Stützpunkten, dass die Athleten zusammen trainieren können", sagte Eisenbichler.

Im Deutschen Skiverband arbeite man unter Hochdruck daran, "dass wir auch nach 2023 konkurrenzfähig bleiben." Vor allem gehe es darum, die Sportler nach dem Nachwuchsbereich "schneller" in die Weltspitze zu bringen.

Aus der jüngeren Garde sieht der Sportliche Leiter vor allem Juniorenweltmeister Philipp Lipowitz, Justus Strelow oder Danilo Riethmüller als Hoffnungsträger.

"Das sind nicht die absoluten Überflieger", stellte Eisenbichler klar. Doch "ein Lägreid (mit 24 Jahren derzeit Gesamtweltcupzweiter, d. Red) war mit 19, 20 Jahren auch kein Überflieger. Dann wurde in zwei, drei Jahren sehr viel richtig gemacht. Das muss auch unser Anspruch sein."