Schempp blickt mit Sorge auf die Nachwuchsentwicklung
Schempp blickt mit Sorge auf die Nachwuchsentwicklung © AFP/SID/MICHAL CIZEK
Lesedauer: 2 Minuten

Ex-Weltmeister Simon Schempp macht der Blick auf den Nachwuchst im deutschen Biathlon sorgen. Er sieht auch wenig Hoffnung auf schnelle Besserung.

Anzeige

Der ehemalige Weltmeister Simon Schempp sieht ein Nachwuchsproblem im deutschen Biathlon.

"Wenn man die letzten Jahre im Weltcup anschaut, ist kein einziger Junger mit 20 oder 21 dazugekommen. Das war früher definitiv anders", sagte der 32-Jährige nach seinem Weltcup-Comeback in Oberhof: "Da ist das eine oder andere schon nicht ganz so gut verlaufen die letzten Jahre." (Ergebnisse: Alles zum Biathlon).

Anzeige

Die deutschen Spitzenathleten wie Arnd Peiffer, Benedikt Doll, Erik Lesser oder eben Schempp sind alle jenseits der 30, die jüngsten im Weltcupteam sind Philipp Horn und Lucas Fratzscher mit jeweils 26 Jahren.

Und das, während bei anderen Nationen zahlreiche Youngster brillieren. Drei Saisonsieger sind erst 23: die Norweger Sturla Holm Lägreid und Johannes Dale sowie der Schwede Sebastian Samuelsson. (Biathlon: Der Weltcup von Oberhof im LIVETICKER).

DAZN gratis testen und Sport-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE

Auch interessant

Schempp sieht keine schnelle Besserung

Schempp vermutet, dass die vier, fünf Arrivierten, die über Jahre "konstante Leistungen gezeigt haben", die "Defizite" des Nachwuchses zu sehr übertüncht haben.

Zeitnahe Besserung erwartet der dreimalige Olympiamedaillengewinner diesbezüglich nicht: "Es kommt jetzt nicht so schnell einfach ein Junger nach, der auch mal mit 20, 21 anklopft und im Weltcup startet."