Schempp blickt mit Sorge auf die Nachwuchsentwicklung
Biathlon: Ex-Weltmeister Simon Schempp © AFP/SID/MICHAL CIZEK
Lesedauer: 2 Minuten

Ex-Weltmeister Simon Schempp hat trotz der zunächst verpassten Qualifikation noch Chancen auf den Weltcup. Das teilt Biathlon-Sportdirektor Eisenbichler mit.

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Biathlon-Sportdirektor Bernd Eisenbichler (44) lässt die Weltcuptür für Ex-Weltmeister Simon Schempp trotz der zunächst verpassten Qualifikation offen.

Er traue Schempp "den Sprung zu", sagte Eisenbichler dem Münchner Merkur und der tz: "Jetzt in Kontiolahti hat es noch nicht ganz gereicht, aber ihn werden wir definitiv noch sehen. Er hat so viel Erfahrung, und er hat gut gearbeitet."

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Schempp (32) hatte in der internen Ausscheidung um die letzten beiden Weltcupplätze das Nachsehen gegenüber Erik Lesser (32) und Roman Rees (27). Generell hat Eisenbichler vor dem Start in die 44. Weltcupsaison am Samstag in Kontiolahti aus deutscher Sicht ein "gutes Gefühl.

Eisenbichler: Sorgen um Biathlon-Nachwuchs 

Es sind alle gut durch den Sommer gekommen", sagte der ehemalige "Chief of Sport" des US-Biathlonverbandes: "Man weiß jetzt natürlich nicht, wie die Situation bei der internationalen Konkurrenz ist. Aber von unserer Seite sieht es gut aus."

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Das Training mit den Athleten im A- bis C-Kader sei trotz der Corona-Pandemie gut verlaufen, doch Sorgen bereiten die noch jüngeren Athleten. "Für den direkten Umbruch in der Nationalmannschaft ist die Corona-Pandemie weniger problematisch", erklärt Eisenbichler: "Was uns eher umtreibt ist die Nachwuchsarbeit in den ganz jungen Jahrgängen. Sie sind von den Beschränkungen stark betroffen."

Ihnen müsse man nun "eine Perspektive bieten". Ein Jahr könne der Verband irgendwie überbrücken. "Länger sollte es aber definitiv nicht dauern", warnt der Frasdorfer vor langfristigen Folgen.