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Antholz - Bei der Biathlon-WM in Antholz holt das deutsche Team die vierte Medaille. Die Frauen-Staffel um Schlussläuferin Denise Herrmann zeigt eine starke Aufholjagd.

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Die deutsche Frauen-Staffel hat bei der Biathlon-WM in Antholz Silber gewonnen und damit für die vierte Medaille der DSV-Athleten gesorgt.

Das Quartett in der Formation Karolin Horchler (vier Nachlader), Vanessa Hinz (0), Franziska Preuß (1) und Denise Herrmann (4) musste sich mit 10,7 Sekunden Rückstand nur den Norwegerinnen geschlagen geben. Auf Platz drei landete die Ukraine.

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Herrmann: "Ein richtig geiles Rennen"

"Es war ein richtig geiles Rennen", sagte Herrmann in der ARD: "Franzi hat die Staffel zurück ins Geschäft gebracht. Es war verrückt. Das haben wir heute wirklich gerockt."

Herrmann erlöste das deutsche Team dank ihrer Laufstärke allerdings erst auf der Schlussrunde, auf der sie zunächst Tschechien und kurz vor dem Ziel noch die Ukraine überholte. Insgesamt benötigten die deutschen Frauen neun Nachlader.

Die vier Athletinnen hatten in diesem Winter, wenngleich in unterschiedlicher Aufreihung, zwei vierte Plätze belegt. Neben einem weiteren vierten Rang verbuchte eine deutsche Frauenstaffel im Weltcup zudem einen zwölften Rang. In jedem Rennen musste das DSV-Quartett dabei mindestens eine Strafrunde drehen - mit einem sicheren Schießen sollte am Samstag der Grundstein für Edelmetall gelegt werden.

Hinz meinte: "Es war nicht einfach, man hat gesehen, wieviele Fehler geschossen wurden."

Horchler mit Problemen

Nachdem Startläuferin Horchler viele Probleme hatte und nach insgesamt vier Nachladern nur auf Position 19 an Hinz übergeben hatte, führte die WM-Zweite im Einzel die deutsche Staffel in die Top 10.

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Preuß machte es noch ein wenig besser und übergab nach einem sehr schnellen und fehlerfreien Stehendschießen als Vierte an Denise Herrmann. Die Schlussläuferin zeigte wieder eine starke läuferische Leistung und führte die Staffel noch auf Platz zwei.

Ab 14.45 Uhr wollen auch die deutschen Männer ihre erste Medaille bei den Titelkämpfen in Südtirol holen. Die Konkurrenz ist aber gewaltig, vor allem die Quartetts aus Norwegen und Frankreich dürften Gold und Silber unter sich ausmachen. Am Sonntag finden zum WM-Abschluss noch die beiden Massenstarts (12.30/15.00) statt.