Wolfgang Pichler arbeitete lange für das schwedische Biathlon-Team
Wolfgang Pichler arbeitete lange für das schwedische Biathlon-Team © Getty Images
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Wolfgang Pichler berichtet in einer TV-Sendung von einem Mordversuch, den er vor mehr als 30 Jahren überlebte. Er sei Opfer eines Eifersuchtdramas geworden.

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Der langjährige Biathlon-Trainer Wolfgang Pichler hat vor mehr als 30 Jahren einen Mordversuch nur mit viel Glück überlebt. Der 64-jährige Ruhpoldinger berichtet in der an diesem Wochenende ausgestrahlten norwegischen Fernsehsendung Sklavan, dass er 1984 in seiner Heimat das Opfer eines Eifersuchtsdramas gewesen sei.

"Ich lag im Bett, als plötzlich ein bewaffneter Mann hereinstürmte und drohte, mich zu töten", sagte Pichler, der aktuell die schwedischen Skijäger betreut und nach der Saison seine Karriere beenden wird. Als der Bayer den Angreifer überwältigen wollte, habe dieser sechs Schüsse abgefeuert, "von denen mich drei getroffen haben".

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Pichler arbeitet mit einer kurzen Unterbrechung seit 1995 als Trainer in Schweden, zwischen 2011 und 2014 betreute er die Russen. Der Ruhpoldinger gehört zu den erfolgreichsten Trainern überhaupt - unter anderem führte er die Schwedin Magdalena Forsberg zu sechs Siegen im Gesamtweltcup. Insgesamt gewannen seine Athleten bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen 42 Medaillen.