IBU World Cup Biathlon Ruhpolding - Women's Sprint Vanessa Hinz brachte die DSV-Mixed-Staffel als Schlussläuferin auf dem zweiten Platz ins Ziel
Vanessa Hinz brachte die DSV-Mixed-Staffel als Schlussläuferin auf dem zweiten Platz ins Ziel © Getty Images
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Zum Abschluss der Biathlon-Wettbewerbe in Slodier Hollow feiert die DSV-Mixed-Staffel einen zweiten Platz. Ein würdiger Abschluss, wie alle meinen.

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Platz vier für das Duo, Rang zwei für das Quartett: Die deutschen Biathleten haben zum Abschluss der WM-Generalprobe in Soldier Hollow/USA auch in den Mixed-Staffeln überzeugt.

Für den Sieg reichte es am Sonntag zwar für keine Formation des Deutschen Skiverbandes (DSV) - knapp drei Wochen vor den Titelkämpfen kommen die Skijäger aber immer besser in Medaillenform.

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Hinz: "Tolle Arbeit geleistet"

Eine ganz starke Leistung zeigten Erik Lesser, Benedikt Doll, Franziska Hildebrand und Vanessa Hinz, die sich nach 2x7,5 und 2x6 km nur dem siegreichen französischen Quartett um 13,5 Sekunden geschlagen geben mussten. In der Single-Mixed-Staffel hatten Roman Rees und Franziska Preuß auf die siegreichen Italiener nach 4x3 + 1,5 km und insgesamt sechs Nachladern 1:06,9 Minuten Rückstand.

"Wir haben alle einen guten Job gemacht und uns das verdient", sagte Hinz im ZDF. Lesser meinte: "Ein besonderer Dank geht an unsere Techniker. Die haben in den vergangenen Wochen tolle Arbeit geleistet."

Medaillenchancen bei der WM in Östersund (7. bis 17. März) werden beide deutschen Mixed-Staffeln haben, die besseren allerdings bestimmt das Quartett, das immerhin als Titelverteidiger an den Start gehen wird. Zumal bei der WM mit großer Wahrscheinlichkeit die Olympia-Helden Arnd Peiffer und Laura Dahlmeier ins Team zurückkehren - wenngleich auch die Protagonisten am Sonntag ihren Job vorzüglich erledigten.

Lesser in guter Verfassung

Lesser, der schon unzählige Staffeln als Startläufer angeführt hatte, stellte seine gute Verfassung am Sonntag noch einmal unter Beweis. Der zweimalige Weltmeister ließ sich auch von einem Nachlader beim ersten Schießen nicht aus der Ruhe bringen und schickte Doll sogar als Führenden auf die Strecke.

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Auch der Sprint-Weltmeister kam nicht fehlerfrei durch, er benötigte insgesamt sogar drei Reservepatronen - zur Halbzeit lag Deutschland auf Rang drei.

Dann übernahm Hildebrand, die mit zwei Podestplätzen in Sprint und Verfolgung in den zurückliegenden Tagen geglänzt hatte. Die 31-Jährige lieferte erneut ab, blieb fehlerfrei und führte ihr Team wieder an die Spitze des Feldes. Hinz, das einzige Mitglied der Weltmeister-Staffel von 2017, zeigte mit zwei Nachlader eine solide Leistung - und sicherte das Podest souverän ab.

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Zuvor hatten Rees und Preuß insbesondere dank einer Schlussoffensive noch ein Top-Resultat verbucht. Zwischenzeitlich lag das deutsche Duo auf dem zehnten Rang, die etwas schwächere Preuß aber überholte mit einem beherzten letzten Schießen und einer ansprechenden Schlussrunde aber noch einige Rivalinnen.

Preuß: "Guter Abschluss"

"Wenn eine Lücke da ist, fällt es schwer, die wieder zu schließen. Es war dennoch ein guter Abschluss", sagte Preuß, die sich durchaus Hoffnungen machen darf, bei den Titelkämpfen in Schweden für die Single-Mixed-Staffel nominiert zu werden. Das Rennen wird am 14. März stattfinden und ist erstmals Teil des WM-Programms.

Die Skijäger haben nun etwas mehr als zwei Wochen Zeit, um sich gezielt auf die Titelkämpfe in Schweden vorzubereiten.

Die WM wird am 7. März traditionell mit der Mixed-Staffel eröffnet, das deutsche Team ist der Titelverteidiger und dürfte - sofern die Olympiasieger Dahlmeier und Peiffer starten werden - wieder zu den Favoriten gehören.