Simon Schempp zwingen Rückenprobleme zu einer Pause
Simon Schempp zwingen Rückenprobleme zu einer Pause © Getty Images

Simon Schempp verzichtet in Antholz auf das Verfolgungsrennen. Den 29-Jährigen machen gesundheitliche Probleme zu schaffen.

Der Gesundheitszustand des Massenstart-Weltmeisters Simon Schempp gibt knapp drei Wochen vor dem Beginn der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang (9. bis 25. Februar) weiter Rätsel auf. Der 29-Jährige verzichtete am Samstag beim Biathlon-Weltcup in Antholz wegen anhaltender Rückenprobleme auf einen Start im Verfolgungsrennen (15.00 Uhr im LIVETICKER). Dies bestätigte der Deutsche Skiverband (DSV). Nach SID-Informationen startet Schempp auch am Sonntag im Massenstart nicht.

Bereits beim ersten Weltcup des Jahres in Oberhof hatte Schempp wegen der muskulären Probleme, die bis in den Oberschenkel ausstrahlen, nach dem Sprint auf das Jagdrennen verzichtet. In der darauffolgenden Woche absolvierte der Schwabe in Ruhpolding allerdings alle Rennen, auch vor dem ersten Wettkampf in Südtirol äußerte sich Schempp optimistisch.

Olympia noch nicht in Gefahr 

Zweifel an seiner Einschätzung nährte allerdings am Freitag der Sprint, in dem Schempp nur den 20. Rang belegte. "Am Anfang habe ich mich sehr gut gefühlt, dann habe ich ganz schön mit dem Rücken zu kämpfen gehabt. Nach eineinhalb Runden ging es ganz schön los. Da habe ich mich nicht so sicher beim Stehendschießen gefühlt", sagte Schempp.

Nur mit Blick auf den Saisonhöhepunkt in Südkorea machte sich der zwölfmalige Weltcup-Sieger (noch) keine Sorgen. "Von der Kondition her, von der Kraft her, fühle ich mich ganz gut. Wenn ich die Probleme in den Griff kriege, bin ich zuversichtlich", sagte er.