Curling-WM: Deutsche Herren verlieren gegen Kanada
Curling-WM: Deutsche Herren verlieren gegen Kanada © AFP/SID/JUNG YEON-JE
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Die deutschen Curling-Herren haben bei der WM in Calgary ihr letztes Spiel gegen Rekordtitelträger Kanada verloren.

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Die deutschen Curling-Herren haben bei der WM in Calgary ihr letztes Spiel gegen Rekordtitelträger Kanada verloren. Die junge Mannschaft um Skip Sixten Totzek (Rastatt) musste sich dem 36-maligen Champion mit 6:9 geschlagen geben und beendete die WM mit vier Siegen und neun Niederlagen auf Platz zehn.

Deutschland verpasste damit die direkte Qualifikation für die Olympischen Spiele 2022 in Peking deutlich. Nur die ersten sechs Teams des auf 14 Mannschaften aufgestockten Feldes erreichen die K.o.-Runde der WM und sind damit auch in Peking dabei. Im Dezember werden in einem Qualifikationsturnier die restlichen drei Plätze ausgespielt. Gastgeber China komplettiert das olympische Zehner-Feld.

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Sicher in Peking dabei sind neben China die Auswahl des russischen Curling-Verbandes (RCF) sowie Schweden, Olympiasieger USA, Kanada, Schottland und Weltmeister Schweiz.

Die WM in Calgary ist die erste Meisterschaft des Weltverbandes WCF nach mehr als einem Jahr Coronapause. Zuschauer sind in der WinSport Arena im Olympic Park von Calgary nicht zugelassen.

Die im März geplante WM der Frauen in Schaffhausen war wegen der Pandemie ausgefallen. Sie wird vom 30. April bis 9. Mai ebenfalls in der Bubble in Calgary nachgeholt.