Die deutschen Snowboardcrosser verfehlen ihre Ziele bislang
Die deutschen Snowboardcrosser verfehlen ihre Ziele bislang © AFP/SID/ALEXANDER KLEIN
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Die deutschen Snowboardcrosser verfehlen bei der WM im schwedischen Idre Fjäll ihr Ziel und können sich keine Medaille um den Hals hängen.

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Die deutschen Snowboardcrosser haben bei der WM im schwedischen Idre Fjäll die erhoffte Medaille verpasst. Martin Nörl (Adlkofen) und Paul Berg (Konstanz) schieden im Halbfinale aus und belegten die Plätze fünf und sechs. 

Jana Fischer (Löffingen) kam bei den Frauen nicht über das Viertelfinale hinaus. Umito Kirchwehm (Altglashütten) und Leon Beckhaus (Miesbach) waren bereits in der Vorausscheidung gescheitert. Weltmeisterin wurde die Britin Charlotte Bankes. Bei den Männern holte der Spanier Lucas Eguibar den Titel.

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Sportdirektor Andi Scheid hatte eine Medaille als Ziel für seine kleine Mannschaft ausgegeben. Dafür müsse aber "alles zusammen passen", sagte er vor den Finalläufen am Donnerstag. Gelungen ist das bislang nur Markus Ebner, der 2001 in Madonna di Campiglio Silber für die deutschen Snowboardcrosser geholt hatte.

Am Freitag wird in Schweden auch im Team um den WM-Titel gefahren. Der Saisonhöhepunkt war wegen der Corona-Pandemie von China nach Idre Fjäll verlegt worden.