Selina Jörg und ihre Kolleginnen feiern Erfolge
Selina Jörg und ihre Kolleginnen feiern Erfolge © AFP/GETTYIMAGES/SID/TOM PENNINGTON
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Die deutschen Snowboarderinnen haben drei Wochen vor den WM-Rennen im slowenischen Rogla ihre Ausnahmestellung eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

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Die deutschen Snowboarderinnen haben drei Wochen vor den WM-Rennen im slowenischen Rogla ihre Ausnahmestellung eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Beim Weltcup im russischen Bannoye belegten Ramona Hofmeister (Bischofswiesen), Cheyenne Loch (Schliersee) und Weltmeisterin Selina Jörg (Sonthofen) im Parallel-Riesenslalom die Plätze eins, zwei und vier. Am Sonntag folgt an gleicher Stelle noch ein Parallel-Slalom.

"Es ist so verrückt, ich kann das Gefühl gar nicht beschreiben. Ich bin einfach glücklich auf dem Podium zu stehen und es mit einer Teamkollegin zu teilen", sagte Hofmeister. Die Olympiadritte von 2018 hatte auf dem Weg zu ihrem zwölften Weltcupsieg und dem zweiten in diesem Winter zunächst Jörg ausgeschaltet, im Finale verhinderte sie dann mit einem klaren Vorsprung von 0,54 Sekunden den ersten Weltcupsieg von Loch.

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Jörg verlor nach einem Beinahe-Sturz im Halbfinale gegen Hofmeister das Rennen um Platz drei gegen die Österreicherin Sabine Schöffmann mit einem Rückstand von 0,26 Sekunden. Sie verpasste damit ein historisches Resultat: Erstmals hätten im Weltcup drei deutsche Snowboarderinnen auf dem Podest gestanden.

Bei den Männern scheiterte der WM-Dritte Stefan Baumeister im Viertelfinale und belegte am Ende den siebten Rang. Das Rennen gewann der russische Doppel-Weltmeister Dmitri Loginow.