Eiskunstlauf-DM könnte Höhepunkt der Saison sein
Eiskunstlauf-DM könnte Höhepunkt der Saison sein © AFP/SID/VALERY HACHE
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Die Eiskunstlauf-Meisterschaften könnten den Höhepunkt der vorolympischen Pandemie-Saison darstellen, wenn die WM, wie die EM, abgesagt wird.

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Die Europameisterschaften in Kroatien wurden abgesagt, die Welttitelkämpfe in Stockholm stehen auf der Kippe - somit könnten für die deutschen Athleten die nationalen Eiskunstlauf-Meisterschaften am Freitag und Samstag in Dortmund vielleicht schon den Höhepunkt der vorolympischen Pandemie-Saison darstellen. Um wenigstens diesen Wettkampf austragen zu können, wurde ein strenges Hygienekonzept erarbeitet, nur 55 Personen dürfen sich gleichzeitig in der Halle aufhalten.

Und dennoch beschloss der Berliner Eissport-Verband, die Startmeldungen seiner Athleten wegen der Infektionsgefahr zurückzuziehen. Damit fällt die Paarlauf-Konkurrenz komplett aus. Die EM-Fünften Minerva-Fabienne Hase und Nolan Seegert können ihren nationalen Titel ebenso wenig verteidigen wie der EM-Achte Paul Fentz.

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Keinen Einfluss hat der Berliner Rückzug auf die beiden restlichen Konkurrenzen. Nicole Schott aus Essen dürfte ihren Vorjahressieg ebenso wiederholen wie die Dortmunder Eistänzer Katharina Müller und Tim Dieck.

Abschied nimmt nach 27 Dienstjahren bei der Deutschen Eislauf-Union (DEU) Sportdirektor Udo Dönsdorf. Nachfolgerin des 68 Jahre alten früheren Eistänzers wird die ehemalige Inline-Kunstlauf-Weltmeisterin Claudia Pfeifer.

Der DM-Zeitplan, Freitag: Kurzprogramm der Herren (19.00 Uhr), Kurztanz der Eistänzer (19.50 Uhr), Kurzprogramm der Damen (20.30 Uhr). - Samstag: Kür der Herren (16.30 Uhr), Kürtanz der Eistänzer (17.45 Uhr), Kür der Damen (18.30 Uhr).