Hofmeister "Athletin des Jahres"
Hofmeister "Athletin des Jahres" © AFP/SID/MARTIN BERNETTI
Lesedauer: 2 Minuten

Gesamtweltcup-Siegerin Ramona Hofmeister und Co. planen nach der erfolgreichsten WM der Verbandsgeschichte weitere Großtaten.

Anzeige

Planegg (SID) - Die deutschen Snowboarder um Gesamtweltcup-Siegerin Ramona Hofmeister planen nach der erfolgreichsten WM der Verbandsgeschichte bei der Olympia-Generalprobe in China weitere Großtaten. "Ich würde die Zahl bei drei belassen", sagte Sportdirektor Andi Scheid über die Medaillenvorgabe für die Weltmeisterschaften in Zhangjiakou (18. bis 28. Februar), "wir hoffen aber, dass es mehr werden."

Hofmeister hofft, "dass es überhaupt stattfinden kann in der schwierigen Zeit." Der WM-Triumph ihrer Teamkollegin Selina Jörg 2019 in Park City habe Lust gemacht, "es lockt schon sehr", meinte die 24-Jährige: "Das Podium wäre schön, aber es muss alles zusammenpassen."

Anzeige

In den USA hatten Jörg, Hofmeister und Co. insgesamt fünf Medaillen gewonnen. "Das war eine wahnsinnige Ausbeute", sagte Scheid. Wie damals sei auch diesmal eine große Zahl an deutschen WM-Startern "ein Schlüssel" zum Erfolg. Der Verband hoffe daher auf 20 Teilnehmer.

Deshalb und wegen der schwierigen Corona-Lage wurden die Qualifikationskriterien angepasst: Die Männer müssen im Weltcup zweimal unter die besten 25 oder einmal unter die Top 12 fahren, bei den Frauen sind zwei Top-16-Platzierungen oder eine unter den besten Acht erforderlich. "Wir können es nicht riskieren, dass wir auf dem Weg nach Peking 2022 Sportler verlieren, die es verdient hätten, dabei zu sein", betonte Scheid.

Hofmeister wurde bei der Medienrunde in Planegg als "Athlete of the Year" ausgezeichnet. "Du bist die beste Wintersportlerin in Deutschland, die ganze Welt hat sich vor dir verneigt", sagte Präsident Michael Hölz.

Als "Rookie of the Year" wurde die Freestylerin Annika Morgan geehrt, die bei den Olympischen Jugend-Winterspielen Silber im Big Air geholt hatte. Trainer des Jahres ist der Freestyle-Coach Luka Gartner. Projektleiter Friedl May erhielt für die Umsetzung des Skateparks in Berchtesgaden den Sonderpreis für "außergewöhnliches Engagement".