Skeleton: Tina Hermann fährt auf Rang drei
Skeleton: Tina Hermann hat in Sigulda Grund zum Jubeln © AFP/SID/JOHANN GRODER
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Tina Hermann zeigt beim zweiten Skeleton-Weltcup der Saison im lettischen Sigulda aufsteigende Form. Die Weltmeisterin schafft es im Rennen auf Rang drei.

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Weltmeisterin Tina Hermann hat beim zweiten Skeleton-Weltcup der Saison im lettischen Sigulda klar aufsteigende Form gezeigt und die erste Podestplatzierung der deutschen Frauen in diesem Winter erreicht.

Eine Woche nach ihrem enttäuschenden siebten Platz an gleicher Stelle fuhr die 28-Jährige auf Rang drei, den Sieg sicherte sich erneut überlegen die österreichische WM-Dritte Janine Flock.

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Skeleton: Deutsche Männer enttäuschen

Für die deutschen Männer verlief der Freitag dagegen enttäuschend. Christopher Grotheer , nach dem ersten Lauf noch Dritter, vergab einen Podestrang und wurde letztlich nur Siebter. Schon in der Vorwoche war Grotheer nicht über Platz elf hinaus gekommen.

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Für Alexander Gassner  und Junioren-Weltmeister Felix Keisinger lief es mit den Plätzen fünf und sechs etwas besser, alle Deutschen hatten aber mehr als eine Sekunde Rückstand auf die Spitze: Rekordweltmeister Martins Dukurs (Lettland) sicherte sich auf seiner Heimbahn den zweiten Saisonsieg vor seinem Bruder Tomass.

Auch Hermann war trotz Rang drei indes nicht zufrieden. "Das Rennen ist leider wieder nicht so gewesen, wie ich mir das vorgenommen habe", sagte sie: "Im zweiten Lauf wollte ich es mit Wut im Bauch besser machen. Es ist eine reine Lernsache, ich hoffe, dass ich es beim nächsten Mal hier besser hinbekomme."

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Flock hatte nach Bestzeiten in beiden Läufen stolze 0,65 Sekunden Vorsprung auf die Russin Jelena Nikitina. Hermann, die sich Platz drei mit der zeitgleichen Niederländerin Kimberley Bos teilte, lag 0,80 Sekunden zurück. Im zweiten Lauf war nur Flock schneller als die deutsche Top-Pilotin.

Jacqueline Lölling, die Gesamtweltcupsiegerin der Vorsaison, blieb nach Platz acht zum Auftakt als Siebte erneut unter ihren Möglichkeiten, Debütantin Hannah Neise (beide Winterberg) belegte Rang 14.