Paul Berg schied im Halbfinale der Snowboardcross-WM aus
Paul Berg schied im Halbfinale der Snowboardcross-WM aus © Getty Images
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Der deutsche Snowboardcrosser liegt bei der WM in den USA auf Medaillenkurs. Doch dann stürzt er. Am Ende reicht es nur zu Rang sieben. Beckhaus wird Achter.

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Die deutschen Snowboardcrosser sind bei den Weltmeisterschaften in Park City/USA ohne Medaille geblieben.

Als bester Starter des Snowboard Verbandes Deutschland (SVD) belegte Paul Berg (Konstanz) den siebten Platz. Dabei scheiterte der zweimalige Weltcup-Gewinner in seinem Halbfinallauf dramatisch: In Führung liegend stürzte der 27-Jährige beim Zielsprung und musste seine drei Kontrahenten ziehen lassen. Guter Achter wurde der 20-jährige Leon Beckhaus (Miesbach).

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Konstantin Schad (Miesbach) und Martin Nörl (Adlkofen) sowie Hanna Ihedioha (Dingolfing) schieden jeweils im Achtelfinale aus. Jana Fischer vom SC Löfflingen war bereits in der Qualifikation gescheitert.

Neben sieben Raceboardern kämpfen fünf Boardercross-Spezialisten sowie vier Freestyle-Snowboarderinnen und- Snowboarder bis zum 10. Februar im US-Bundesstaat Utah um Medaillen.

"Wir sind in den Parallel-Disziplinen sowie beim Snowboardcross derzeit mit tonangebend. Von daher erhoffen wir uns schon zwei bis drei Medaillen", hatte Sportdirektor Andreas Scheid vor der WM gesagt und ehrgeizige Ziele formuliert. 2015 und 2017 waren die deutschen Snowboarder ohne Edelmetall geblieben.