Natalie Geisenberger wurde in Lillehammer Zweite
Natalie Geisenberger wurde in Altenberg Zweite © Getty Images
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Die deutschen Rodlerinnen kassieren ihre erste Heimniederlage in einem Weltcup-Rennen seit 21 Jahren. Natalie Geisenberger spricht von irregulären Bedingungen.

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Bei starkem Schneefall in Altenberg haben die deutschen Rodlerinnen ihre erste Heimniederlage in einem klassischen Weltcup-Rennen seit mehr als 21 Jahren kassiert.

Olympiasiegerin und Weltmeisterin Natalie Geisenberger (Miesbach) belegte hinter Sandra Robatscher aus Italien am Sonntag den zweiten Platz, das Rennen wurde wegen der widrigen Bedingungen auf einen Lauf verkürzt. Rang drei belegte die Russin Wiktoria Demtschenko.

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"Das waren keine regulären Bedingungen", sagte Geisenberger, "da muss man sich aus meiner Sicht überlegen, ob so ein Rennen überhaupt Sinn macht. Ich verstehe auch nicht, warum der erste Lauf gefahren wird und der zweite dann nicht. Die Bedingungen haben sich ja nicht mehr geändert."

Am Mittag wurde auch noch die als Abschluss geplante Teamstaffel abgesagt.

Geisenberger, als eine der letzten Starterinnen in der stark verschneiten Bahn, zeigte sich unter diesen Umständen mit dem zweiten Platz dennoch "sehr zufrieden".

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Taubitz nicht einmal in den Top 20

Deutlich härter traf es mit Blick auf die Gesamtwertung Vizeweltmeisterin Julia Taubitz (Oberwiesenthal), die nur auf dem 24. Platz landete.

Die Olympiazweite Dajana Eitberger (Ilmenau) schloss eine Position dahinter ab. Für Rekordweltmeisterin Tatjana Hüfner (Blankenburg) reichte es immerhin noch zum siebten Rang.

In der Gesamtwertung ist wohl spätestens jetzt eine Vorentscheidung gefallen. Geisenberger liegt mit nun 782 Punkten deutlich vor Taubitz (651), die in den letzten drei Rennen auf zwei Ausrutscher der Favoritin hoffen muss, um noch einmal angreifen zu können.

Zuletzt war im November 1997 der Sieg auf einer deutschen Bahn in einem klassischen Weltcup-Rennen nicht an eine deutsche Starterin gegangen, Andrea Tagwerker aus Österreich siegte damals am Königssee. Nur im nicht-olympischen Sprint gab es seither vereinzelt "Gast-Siege" in Deutschland.