Der Streckenposten rettete sich in letzter Sekunde vor dem heranrauschenden Bob © Getty Images/ZDF
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Beim Weltcup in Lake Placid enkommt ein Streckenposten nur um Zentimeter einem Bob-Zusammenstoß. Er rettet sich mit einem Sprung auf die Bande.

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Rettung in letzter Sekunde!

Beim Weltcup in in Lake Placid ist es beinahe zu einem schweren Unfall gekommen, als ein Streckenposten sich auf die Bande retten musste, um dem Zusammenprall mit einem Bob zu entgehen. Jener Bob gehörte zum Team Monaco, das zuvor die Kontrolle über das Gefährt verloren hatte.

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Streckenposten will helfen

Der Ablauf des Geschehens: Rinaldi Rudy, Borges Mendonaca Steven, Demarthon Thibault und Vain Boris waren kurz nach Start auf die Seite gekippt, das Rennen schien für sie vorüber. So dachte offenkundig auch der Streckenposten, der sich am Ende der Strecke aufgebaut hatte, um Hilfe zu leisten.

Doch es kam anders. Der Bob richtete sich wieder auf und fuhr ungehindert weiter. Davon erfuhr jedoch nicht der Mann, der den heranrauschenden Bob erst in der finalen Kurve auf sich zukommen sah. Mit einem gewaltigen Sprung rettete er sich auf die Bande - wenige Zentimeter und Millisekunden, bevor das Gefährt über die Stelle fegte, an der er gestanden hatte.

Monaco auf Rang 19

Im Ziel schlug sich Rudy die Hände vors Gesicht angesichts dessen, was bei einer Kollision hätte geschehen können. Der Vierer-Bob wiegt 630-Kilogramm und hatte vor dem Ziel eine Geschwindigkeit von 122 Kilometern pro Stunde.

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Das Team Monaco erreichte trotz des Wegkippens den 19. Platz. Kanada siegte.