Heidi Zacher feierte in Park City den siebten Weltcup-Sieg ihrer Karriere
Heidi Zacher feierte in Park City den siebten Weltcup-Sieg ihrer Karriere © Getty Images
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Vor einem Jahr verletzt sich Heidi Zacher in Park City schwer. Jetzt gelingt der Skicrosserin an gleicher Stelle ein überraschender Sieg.

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Skicrosserin Heidi Zacher (Lenggries) ist rechtzeitig vor der WM in Park City/USA (ab 1. Februar) in Topform.

Beim Weltcup im schwedischen Idre Fjäll, wo sie im Vorjahr im Training einen Kreuzbandriss erlitten und deswegen auch die Olympischen Spiele 2018 von Pyeongchang verpasste hatte, fuhr die 30-Jährige etwas überraschend zu ihrem siebten Weltcupsieg.

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Zacher war die Freude über den Erfolg deutlich anzusehen. "Es ist unglaublich, letztes Jahr habe ich mich hier verletzt und meine Saison war vorbei, und jetzt zurückzukommen mit einem Sieg, ist großartig. Ich bin total happy", sagte sie. Beim WM-Rennen am 2. Februar gehört Zacher damit zumindest zu den Medaillenanwärterinnen.

Deutsche Männer mit schwacher Leistung

Seit ihrem Comeback Mitte Dezember als 21. in Arosa/Schweiz hatte sich Zacher konstant verbessert.

Bei den beiden Rennen in Innichen/Italien fuhr sie auf die Ränge 15 und sieben, nun war sie im Finale schneller als Sotschi-Olympiasieger Marielle Thompson (Kanada) und die Olympiadritte Fanny Smith (Schweiz), die in dieser Saison bereits zwei der drei Rennen gewonnen hatte. Daniela Maier (Urach) schied im Viertelfinale aus.

Keinen guten Tag erwischten die deutschen Männer. Daniel Bohnacker, Paul Eckert und Florian Wilmsmann scheiterten allesamt schon in ihren Achtelfinalläufen. Sieger wurde Alex Fiva (Schweiz).