Francesco Friedrich war in Sigulda auch im Vierer nicht zu schlagen
Francesco Friedrich war in Sigulda auch im Vierer nicht zu schlagen © Getty Images
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Bobpilot Francesco Friedrich ist in Sigulda auch im Vierer nicht zu schlagen. Ein deutscher Weltcup-Debütant fährt auf das Podest.

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 Doppel-Olympiasieger Francesco Friedrich hat den deutschen Schlitten einen perfekten Start in die neue Weltcupsaison beschert.

Der 28-Jährige gewann am Sonntag mit Anschieber Martin Grothkopp auch das zweite Zweierbob-Rennen im lettischen Sigulda und unterstrich damit gleich seine Ausnahmestellung. Schon am Freitag hatte Olympiasiegerin Mariama Jamanka  bei den Frauen den ersten Weltcuperfolg ihrer Karriere gefeiert.

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Friedrich hatte sich im Februar in Pyeongchang zum Olympiasieger im Zweier und Vierer gekrönt, der Sachse hält zudem die Weltmeistertitel in beiden Schlitten.

Hafer mit starkem Weltcup-Debüt

Am Sonntag gewann er nun mit sechs Hundertstelsekunden Vorsprung vor dem Letten Oskars Kibermanis, Weltcup-Debütant Christoph Hafer setzte gemeinsam mit Anschieber Tobias Schneider mit dem dritten Platz ein echtes Ausrufezeichen. Der 26-Jährige ersetzte in Sigulda den angeschlagenen Johannes Lochner.

Nico Walther landete mit Anschieber Paul Krenz auf dem guten vierten Rang. Das erste Männer-Rennen am Samstag hatte Friedrich noch mit Alexander Schüller an der Bremse gewonnen. Die deutschen Schlitten traten in Lettland allerdings ohne einige der größten Konkurrenten an: Die Kanadier um Justin Kripps, der bei den Winterspielen im Februar zeitgleich mit Friedrich Zweier-Gold geholt hatte, fehlten beim Weltcup-Auftakt.

Nächster Weltcup in Winterberg

Dennoch bestätigten die Sportler von Bundestrainer Rene Spies ihre Form der Olympischen Spiele, vor allem Friedrich und Jamanka gehen gleich voran. Auch in Pyeongchang hatten die beiden für drei deutsche Goldmedaillen in den drei Rennen gesorgt. Der nächste Weltcup steht nun schon am kommenden Wochenende auf der Heimbahn in Winterberg an. Dort fahren die Männer zweimal im Vierer, weil die großen Schlitten auf der engen Bahn in Sigulda nicht starten durften.