Bei der Curling-EM läuft es für die deutschen Teams bisher rund
Bei der Curling-EM läuft es für die deutschen Teams bisher rund © getty

Die deutschen Curlerinnen dürfen bei der EM in Tallinn über den nächsten Erfolg jubeln. Gegen Tschechien siegt das Team um Skip Daniela Jentsch souverän.

von Sportinformationsdienst

Licht und Schatten für die deutschen Curling-Teams bei den Europameisterschaften in der estnischen Hauptstadt Tallinn: Während die Frauen-Mannschaft am Montagabend beim deutlichen 9:1 gegen Tschechien den vierten Sieg im fünften EM-Spiel feierten, mussten die Männer einen kleinen Rückschlag hinnehmen. Das Team um Skip Marc Muskatewitz (Ratingen) verlor 4:7 gegen Norwegen.

Die Frauen-Auswahl mit Skip Daniela Jentsch (Füssen), die am Montagmorgen Dänemark mit 6:4 geschlagen hatte, liegt auf dem zweiten Platz der Zehnertabelle. Einzig die Schweiz (5:0) weist eine bessere Bilanz auf als Deutschland (4:1). Am Dienstag (13.00 Uhr) geht es im sechsten Spiel gegen Lettland.

Die Männer sind mit 3:2-Siegen auf dem vierten Platz hinter Schottland und Italien (beide 4:1) sowie Schweden (5:0). Vor der Niederlage gegen Norwegen hatte Deutschland die Niederlande mit 6:5 geschlagen. Am Dienstag warten Italien (8.00 Uhr) und Polen (18.00 Uhr).

Ziel der beiden deutschen Teams ist mindestens Platz sechs, der noch die direkte Qualifikation für die Weltmeisterschaften im kanadischen Lethbridge (Männer) und im dänischen Silkeborg (Frauen) bedeuten würde. Sollte es nur zu Rang sieben oder acht reichen, gäbe es noch eine zusätzliche Möglichkeit für ein WM-Ticket. Die letzten beiden Teams steigen in die B-Gruppe ab.

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