Kaetlyn Osmond gewann vor zwei Japanerinnen
Kaetlyn Osmond gewann vor zwei Japanerinnen © Getty Images

Kaetlyn Osmond gewinnt bei den Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in Mailand in der Damen-Konkurrenz die Goldmedaille. Sie siegt vor zwei Japanerinnen. Alina Sagitowa patzt.

Außenseiterin Kaetlyn Osmond hat überraschend bei den Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in Mailand die Damen-Konkurrenz gewonnen.

Mit der besten Kür des Abends schob sich die 22-Jährige an der Konkurrenz vorbei und ließ mit 223,23 Punkten die beiden Japanerinnen Wakaba Higuchi (210,90) und Satoko Miyahara (210,08) deutlich hinter sich.

Ein Debakel erlebte Olympiasiegerin Alina Sagitowa. Die 15 Jahre alte Russin kam in ihrer Kür gleich dreimal zu Fall und blieb am Ende als Fünfte völlig überraschend ohne Medaille. Exakt vier Wochen nach ihrem Triumph in Pyeongchang erlebte die Moskauerin den bislang bittersten Moment ihrer Karriere.

Schott wird 13.

Ihren starken Auftritt im Kurzprogramm konnte Nicole Schott in der Kür nahezu bestätigen. Erneut präsentierte sich die deutsche Meisterin zur Filmmusik "Schindlers Liste" in guter Verfassung und durfte sich am Ende über Rang 13 freuen.

Eine noch bessere Platzierung verhinderte ein Sturz der EM-Zehnten beim dreifachen Flip. "Ich bin mit einem leicht verstauchten Fuß gestartet, aber das soll keine Ausrede sein. Mein großes Ziel war der 15. Platz, da ist Rang 13 großartig", sagte die Essenerin.

Französisches Paar führt im Eistanz

Bereits am Nachmittag hatten die Olympia-Zweiten Gabriella Papadakis und Guillaume Cizeron die Führung nach dem Kurztanz übernommen. Mit der neuen Weltbestmarke von 83,73 Punkten verwiesen die Ex-Weltmeister aus Frankreich die Olympia-Vierten Madison Hubbell und Zachary Donohue aus den USA (80,42) sowie die Kanadier Kaitlyn Weaver und Andrew Poje (78,31) auf die Plätze zwei und drei des Zwischenklassements.

Mit einer Saisonbestleistung qualifizierten sich Kavita Lorenz und Joti Polizoakis für das Kürfinale. Die deutschen Meister kamen mit 62,08 Zähler im Zwischenklassement auf Rang 17. "Wir wollten mehr Punkte als bei Olympia in Pyeongchang und das ist uns gelungen", sagte die 22 Jahre alte Lorenz.

Die Welttitelkämpfe werden am Samstag fortgesetzt. Für die Deutsche Eislauf-Union startet der deutsche Meister Paul Fentz aus Berlin.