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Trotz zwei Siegen in den ersten beiden EM-Spielen ist beim deutschen Team noch viel Sand im Getriebe. Gegen Favorit Russland muss eine deutliche Steigerung her.

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Nach zwei Siegen in den ersten beiden Spielen bei der Volleyball-EM der Damen ist das deutsche Team voll auf Kurs Achtelfinale, doch noch ist reichlich Luft nach oben.

Dem relativ souveränen 3:0 gegen die Schweiz in Gruppe D folgte ein 3:1-Zittersieg gegen Außenseiter Spanien mit viel Sand im Getriebe. 

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Hanke fordert Steigerung

"So können wir hier nicht auftreten, wenn wir hier wirklich was reißen wollen", sagte Denise Hanke nach dem schwer erkämpften Erfolg gegen Spanien.

Die ersten beiden Duelle waren Pflichtaufgaben, ab jetzt wird das deutsche Team wirklich gefordert. (DATENCENTER: Der Spielplan der Volleyball-EM)

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Gegen den Titelkandidaten Russland (Deutschland - Russland, Montag ab 17.25 Uhr LIVE auf SPORT1 im TV und STREAM) muss sich die Mannschaft deutlich steigern, sonst droht eine ganz bittere Klatsche. Die Chancen auf den dritten Sieg im dritten Spiel stehen sowieso nicht besonders gut. "Von zehn Spielen gewinnen die Russen 9,5 Mal", sagte Bundestrainer Felix Koslowksi. "Wir müssen an diese halbe kleine Chance glauben. Das muss eigentlich ein Spiel sein, dass uns leichter fällt als die ersten beiden Spiele, wo wir aus einer Favoritenrolle spielen mussten."

Koslowski versprüht Zuversicht

Gegen die körperlich überlegenen Russinnen kann sein Team befreit auftreten, Koslowski hofft auf einen Schub. "Wir haben uns durch emotional schwierige Situationen gekämpft, und das wird uns helfen", sagte der 35-Jährige.

Angreiferin Louisa Lippmann beschreibt den Matchplan gegen den Weltranglistenfünften so: "Da wir nicht alle über Nacht zehn Zentimeter wachsen, müssen wir unser Spiel spielen und konsequent sein, dann geht da vielleicht was."

Die Russinnen hätten ein "physisch sehr starkes" Team, "uns ist sehr bewusst, was für eine Power dort auf der anderen Seite stehen wird, dennoch wollen wir den Russinnen das Leben so schwer wie möglich machen und überraschen", erklärte Lippmann. "Ich bin mir sicher, dass wir durch Teamspirit und Kampfgeist zeigen können, was wir in den letzten Sommermonaten geleistet haben. Ich bin sehr motiviert und freue mich auf diese Herausforderung."

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Nächste Gegner Slowakei und Weißrussland

Nach dem Showdown gegen den Rekord-Europameister warten in der Gruppe D in Bratislava noch Gastgeber Slowakei (Dienstag) und Weißrussland (Mittwoch).

Die besten vier Teams aus den vier Sechsergruppen ziehen ins Achtelfinale ein. Sollten die Deutschen den anvisierten zweiten Platz hinter den Russinnen erreichen, ginge es in der Runde der letzten 32 gegen den Dritten der Gruppe B.

Im Anschluss an das deutsche Spiel überträgt SPORT1 aus Gruppe B das Duell zwischen Polen und der Ukraine (Polen - Ukraine, Montag ab 20.25 Uhr LIVE auf SPORT1 im TV und Stream).

So können Sie Deutschland gegen Russland LIVE verfolgen:

TV: SPORT1
Livestream: SPORT1.de
LivetickerSPORT1.de

SPORT1 überträgt alle deutschen EM-Spiele LIVE im TV, im LIVESTREAM und LIVE im TV auf SPORT1+. Unabhängig vom Abschneiden des DVV-Teams gibt es zudem zwei Viertelfinalpartien, beide Halbfinalspiele und das Finale zu sehen.