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München - Düren hängt in der Bundesliga den eigenen Ansprüchen hinterher. Retten die Außenseiter im DVV-Pokalfinale gegen die Berlin Recycling Berlin ihre Saison?

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Die SWD powervolleys Düren gehen als klarer Außenseiter in das Pokalfinale in Mannheim gegen den deutschen Serienmeister Berlin Recycling Volleys (DVV-Pokalfinale: SWD powervolleys Düren - Berlin Recycling Volleys am Sonntag ab 13.40 Uhr im Livestream und ab 14 Uhr LIVE im TV auf SPORT1).

Vor der Saison hatte sich das Team von Trainer Stefan Falter noch hohe Ziele gesteckt. Doch bislang hängen die Nordrhein-Westfalen ihren Ansprüchen hinterher. Sieben Siegen stehen zehn Niederlagen gegenüber. Das Resultat: lediglich ein siebter Platz in der Tabelle. Nach der Pleite gegen Rottenburg am Mittwoch sind sogar die Playoffs in akuter Gefahr.

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Düren hängt Ansprüchen hinterher

"Wir sind definitiv nicht im Soll", sagte Zuspieler Thomas Kocian-Falkenbach bereits im Dezember im SPORT1-Volleytalk: "Wir haben uns höhere Ziele gesteckt. Die Mannschaft ist nahezu komplett zusammen geblieben. Die Erwartungshaltung war eine höhere."

An der enttäuschenden Situation hat sich bis dato noch nicht viel geändert - und das obwohl der Kader von Düren im Gegensatz zum letzten Jahr eigentlich stärker einzuschätzen ist.

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Kocian, MVP der letzten Bundesliga-Saison, ist geblieben, genauso wie Sebastian Gevert, Michael Andrei, Björn Andrae und Tim Broshog. Zudem verleihen junge Leute wie Egor Bogachev, Eric Burggräf und Ivan Batanov dem Kader mehr Tiefe. Mit Blair Bann hat Düren auch einen exzellenten Libero in seinen Reihen.

Trotzdem finden die Dürener in der Liga nicht zu ihrer Stärke. Im Pokal soll jetzt mit dem Titel der Wendepunkt gelingen. Die Außenseiterrolle haben die Powervolleys angenommen, dennoch glaubt Falter fest an die Chance auf den ersten Titelgewinn der Vereinsgeschichte.

"Das Pokalfinale ist ein einzelnes Spiel. Wir haben es mehr als einmal gezeigt, dass wir eine starke Leistung abrufen können", sagte Falter, "sonst stünden wir nicht im Finale." 

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Andrei: Einige denken zu viel nach

Worauf es gegen den in dieser Saison so überlegenen Tabellenführer ankommen wird, weiß Kapitän Andrei genau: "Volleyball ist ein psychologisches Spiel. Einige bei uns denken im Moment zu viel nach, statt einfach zu spielen. Vielleicht helfen uns die klaren Vorzeichen dabei, frei aufzuspielen."

Und einen eventuellen Pluspunkt könnte Düren noch in der Hinterhand haben. Denn: Die "alten Recken" um Kocian, Andrae, Broshog und Andrei können sich zu Saisonhöhepunkten besonders motivieren. Und selbst für sie ist das Pokalfinale ein absolutes Highlight.

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Berlin hat bislang vier Mal im Pokal triumphiert, zuletzt 2016. Danach ging der Titel dreimal in Serie an den VfB Friedrichshafen, diesmal kam im Viertelfinale gegen die BR Volleys das Aus (0:3). Die Dürener zogen bei ihrer bislang letzten Finalteilnahme 2010 gegen Unterhaching den Kürzeren (2:3).

Bei den Frauen stehen sich der Dresdner SC und Allianz MTV Stuttgart gegenüber (16.30 Uhr). Das Finale ist die Wiederauflage von 2016, damals setzte sich Dresden durch und feierte den fünften Sieg im Wettbewerb. Stuttgart holte den Cup 2015 und 2017.

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So können Sie die DVV-Pokalfinals der Frauen und Männer LIVE verfolgen:

TV: SPORT1
Stream: SPORT1