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München - Allianz MTV Stuttgart empfängt den SSC Palmberg Schwerin zum Halbfinale im DVV-Pokal. Vor dem Mega-Duell spricht Schwerins Trainer Felix Koslowski.

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Es ist das Duell der Saison: Am Mittwoch bittet Allianz MTV Stuttgart den SSC Palmberg Schwerin zum Tanz der Tänze. Dann heißt es Meister gegen Pokalsieger, Erster gegen Zweiter - und das alles auf höchster Ebene: im Halbfinale des DVV-Pokals. (Volleyball, DVV-Pokal-Halbfinale: Allianz MTV Stuttgart - SSC Palmberg Schwerin ab 18.05 Uhr im LIVESTREAM und ab 18 Uhr in Konferenz mit Dresdner SC - VfB Suhl LOTTO Thüringen LIVE im TV auf SPORT1)

"Das DVV-Pokalfinale ist das Mekka des deutschen Volleyball", sagte Felix Koslowski, Trainer von Schwerin, im Volleytalk bei SPORT1 - und sprach damit genau über jenes Event, das beide Teams erreichen wollen.

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In der vergangenen Saison siegte Schwerin dort mit 3:0 nach Sätzen über Stuttgart. In dieser Saison stehen sich die beiden stärksten deutschen Mannschaften schon im Halbfinale gegenüber.

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Koslowski: "Titel verteidigen"

"Das war das schwierigste Los, das wir bekommen konnten. Trotzdem wollen wir den Titel verteidigen und der Weg führt dabei nicht an Stuttgart vorbei", erklärte Koslowski. Der Heimvorteil für Stuttgart sei dabei weniger entscheidend, denn "wir konnten häufig genug in Stuttgart gewinnen. Am Ende kommt es auf die spielerische Qualität an."

Nach zwei Bundesliga-Meisterschaften in Folge in den Jahren 2017 und 2018 - beide im Finale über Allianz - musste sich der SSC 2019 den Stuttgartern wieder geschlagen geben, mit 1:3 nach Spielen.

Koslowski jedoch beteuert, dass diese schmerzhafte Niederlage keine Rolle mehr spiele: "Beide Teams sind sehr angespannt. Es ist ein besonderes Spiel, das Spiel, das die letzten zwei Jahre des deutschen Frauen-Volleyballs geprägt hat. Beide Teams sind auf Augenhöhe."

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Der 35-Jährige, der auch die deutsche Nationalmannschaft der Frauen trainiert, wolle "noch nicht alle Geheimnisse verraten, aber das Beste, das man tun kann, ist, das Spiel so normal wie möglich anzugehen."

Koslowski erklärt Unterschiede

Wie er Stuttgart aktuell einschätze? "Alle schauen auf Krystal Rivers. Und das auch zu Recht. Aber Stuttgart hat noch viel mehr. Sie haben ein sehr stabiles Konstrukt und eine klare Idee, wie sie spielen wollen. Bei uns ist die Gewichtslage etwas anders. Wir können über verschiedene Spielerinnen kommen und sind dadurch variantenreicher."

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Dies sei der größte Unterschied zwischen den Mannschaften: "Wir sind nicht in einer so großen Abhängigkeit wie Stuttgart. Wir haben eine sehr gute Chemie", schloss Koslowski - und machte damit auf das große Halbfinale heiß.