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München - Vor dem DVV-Pokalfinale der Frauen und Männer sprechen vier Spieler der Finalisten über das Saison-Highlight, ihre Erwartungen und erklären, weshalb ihr Team Pokalsieger wird.

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Es ist eines der großen Highlights der Volleyball-Saison: Am Sonntag, 24. Februar, steigt das DVV-Pokalfinale der Frauen und Männer. Bei den Damen treffen mit dem Allianz MTV Stuttgart und dem SSC Palmberg Schwerin die beiden derzeit besten Mannschaften aufeinander. (Das DVV-Pokalfinale im Livestream und auf SPORT1+)

Bei den Herren tritt Überraschungsfinalist SVG Lüneburg gegen den VfB Friedrichshafen an. Im "Volleytalk XXL" auf SPORT1 sprechen Spielerinnen und Spieler aller vier Vereine über das Pokalfinale, die Erwartungen, schildern ihre Pokalhighlights und erklären, weshalb ihr Team Pokalsieger wird.

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Stuttgart gegen Schwerin: Kracherfinale bei den Frauen

Für Pia Kästner von Allianz MTV Stuttgart ist es das erste Pokalfinale. Entsprechend nervös ist sie davor - aber auch voller Vorfreude. "So etwas sollte man mal miterlebt haben. Ich bin ziemlich aufgeregt, ich freue mich richtig darauf", sagt sie im Volleytalk.

Trotz drückender Dominanz in der Volleyball-Bundesliga sieht sie ihr Team nicht als Favorit im Finale. Schwerin habe "mega gute Spiele abgeliefert in dieser Saison. Das wird ein Spiel auf Augenhöhe."

Dass Stuttgart das Finale gewinnen wird, da ist sich die 20-Jährige sicher. "Stuttgart wird Pokalsieger, weil wir die geilsten Fans im Rücken haben und weil wir dieses Jahr ein supertolles Team haben", sagt sie selbstbewusst.

Im Finale wird sie unter anderem auf Jennifer Geerties von Schwerin treffen. Auch sie sieht eine Partie auf Augenhöhe, appelliert aber: "Wir dürfen uns da auch gar nicht zu sehr verrückt machen." Die Nationalspielerin weiß, wovon sie redet: Sie hat den DVV-Pokal 2014 bereits mit Vilsbiburg gewonnen. "Wer am Anfang die Nervosität ablegt, hat einen Vorteil", ergänzt sie.

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Während Kästner das Achtelfinale gegen Dresden als "Knaller" und "super wichtig" bezeichnete, erinnert sich Geerties gern an das Halbfinale gegen Potsdam zurück: "Das war das erste Spiel, in dem wir ein bisschen geschwommen sind. Potsdam hat unglaublich viel Druck gemacht. Wir haben es geschafft, einen Weg raus zu finden. Das hat uns stärker gemacht."

Lüneburg gegen Friedrichshafen: "Underdog nur auf dem Papier"

Während sich im Damen-Finale zwei "Teams auf Augenhöhe" gegenüber stehen, überrascht Lüneburg bei den Herren im Finale schon ein wenig. Doch für Noah Baxpöhler vom Überraschungsdritten ist die Sache keineswegs so eindeutig. Der "Underdog" sei die Mannschaft "eben nur auf dem Papier", sagt Baxpöhler: "Wenn man sich die Saison anschaut, dann zeigt das, dass jeder jeden schlagen kann."

Das wurde bereits im Halbfinale klar, als Lüneburg Berlin rauskegelte. "Wir lagen 7:10 hinten und gewinnen das Spiel mit einer Wahnsinns-Aufholjagd. Da kriege ich schon wieder Gänsehaut, wenn ich davon erzähle", meint Baxpöhler.

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Markus Steuerwald vom Tabellenzweiten und Finalgegner VfB Friedrichshafen, der emotionale Erinnerungen an das Pokalfinale 2018 hat, weil es das letzte für Simon Tischer war, ist hingegen angestachelt. Das Team verlor erst im Januar gegen Lüneburg in der Liga (2:3). "Wir werden nicht zweimal gegen die gleiche Mannschaft verlieren!"

Die Antwort gibt es am Sonntag im Pokalfinale. SPORT1 zeigt das DVV-Pokalfinale am Sonntag, 24. Februar, ab 13.25 Uhr im kostenlosen Livestream und LIVE im TV auf SPORT1+.