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Der VfB Friedrichshafen verteidigt erfolgreich seinen Titel im DVV-Pokal. Nach anfänglichen Problemen zeigt sich der Rekordpokalsieger dominant.

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Der VfB Friedrichshafen bleibt im Pokalfinale eine unbezwingbare Macht.

Der Rekordtitelträger gewann in Mannheim gegen die SVG Lüneburg locker mit 3:0 (25:23, 25:18, 25:16) und feierte den dritten Pokalsieg in Serie sowie bereits den 16. insgesamt.

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Im ebenfalls eher einseitigen Frauenfinale setzte sich der SSC Palmberg Schwerin 3:0 (25:21, 25:21, 25:20) gegen Allianz MTV Stuttgart durch.

Koslowski holt Titel im dritten Anlauf

"Endlich Pokalsieger, aller guten Dinge sind drei", sagte Koslowski, der im dritten Anlauf als Trainer endlich die Trophäe in die Höhe stemmen durfte.

"Das war wahrscheinlich das schwierigste Finale. Stuttgart hat eine überragende Saison gespielt bisher. Meine Mädels waren einfach super drauf, sie waren so fokussiert", sagte der 34-Jährige, der bereits 2011 mit dem VfB 91 Suhl und 2017 mit Schwerin im Endspiel gestanden hatte.

Friedrichshafen dominiert Finale

"Der erste Satz war der Knackpunkt, danach haben wir unser Spiel gemacht, wir haben clever gespielt. Pokalspiele muss man lernen, da hatten wir auf jeden Fall einen Vorteil", sagte VfB-Trainer Vital Heynen nach dem souveränen Auftritt seiner Mannschaft.

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"Wir haben lange Zeit nicht die richtigen Antworten gefunden. Zwei, drei meiner Spieler haben im zweiten und dritten Satz nicht mehr das gezeigt, was sie können", sagte SVG-Coach Stefan Hübner.

Vor vier Jahren waren die Lüneburger in nur 68 Minuten mit 0:3 untergegangen, dieses Mal schaffte es das Hübner-Team zumindest, im ersten Satz dagegenzuhalten.

"Die Lüneburger spielen ihre bisher beste Saison", hatte Heynen vor dem Spiel gesagt und ein Duell auf Augenhöhe prophezeit. Doch ein Coup wie im Halbfinale, als die SVG den deutschen Meister BR Volleys aus dem Wettbewerb beförderte (3:2), blieb aus.

VfB nutzt jeden Fehler aus

Die mit zahlreichen Nationalspielern gespickte Mannschaft vom Bodensee nutzte jeden Fehler des Gegners gnadenlos aus.

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Obwohl Lüneburg das Bundesliga-Auswärtsspiel gegen die "Häfler" am 12. Januar mit 3:2 gewonnen und damit den ersten Sieg überhaupt am Bodensee geholt hatte, fand die Mannschaft vor 10.287 Zuschauern in der Mannheimer SAP-Arena kein Rezept gegen den übermächtigen Gegner und kassierte am Ende erneut ein 0:3.

Friedrichshafen hat damit seit der Niederlage 2011 gegen Generali Haching (2:3) kein Pokalendspiel mehr verloren. 2013 und 2016 war der Verein bereits im Viertelfinale gescheitert. Lüneburg muss fünf Jahre nach dem Aufstieg in die Bundesliga weiter auf den ersten Titel der Vereinsgeschichte warten.

Schwerin revanchiert sich für Liga-Niederlage

Die in der Bundesliga noch ungeschlagenen Stuttgarterinnen taten sich im anschließenden Frauenfinale überraschend schwer gegen souverän aufspielende Schwerinerinnen.

Bundestrainer Felix Koslowski hatte seine Mannschaft nach der Heimniederlage gegen Stuttgart Ende Dezember gut auf den Gegner eingestellt.

Der Meister leistete sich wenig Fehler, Stuttgart kämpfte zwar aufopferungsvoll, schaffte die Wende aber nicht mehr. Für Schwerin war es nach 2001, 2006, 2007, 2012 und 2013 der sechste Pokalsieg.