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München - Mit Tim Stützle schafft es das nächste deutsche Eishockey-Talent in die NHL. Doch wann legt der 18-Jährige bei den Senators los? Er verrät seinen Zeitplan.

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Noch befindet sich Tim Stützle in Deutschland, doch das soll sich wenn es nach ihm geht möglichst schnell ändern.

"Ich kann es kaum erwarten, rüberzufliegen und dann auch in die Trainingscamps zu gehen", sagte der 18-Jährige, der im NHL-Draft 2020 an dritter Stelle von den Ottawa Senators gewählt wurde, in einer Medienrunde.

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Stützle war in der Nacht zum Mittwoch von den Kanadiern gezogen worden. Damit eifert er MVP Leon Draisaitl nach, der 2014 von den Edmonton Oilers an gleicher Position gedraftet worden war. Nach Stützle fanden auch seine Landsmänner Lukas Reichel (Nr. 17, Chicago Blackhawks) und John-Jason Peterka (Nr. 34, Buffalo Sabres) neue Teams in der NHL.

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Stützle weiß um Druck in der NHL

Wie es konkret nun für Stützle weitergeht, ist noch zu klären. "Alles ist ganz schnell passiert, der Besitzer und Trainer haben sich bei mir gemeldet. Den weiteren Ablaufplan machen wir in den nächsten Stunden und Tagen", sagte der Stürmer: "Nach dem Draft ging alles sehr schnell. Eigentlich hatte ich keine freie Minute."

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Mit der Erwartungshaltung in Übersee, aber auch in der Heimat, weiß Stützle derweil umzugehen. "Es ist immer Druck da. Aber das hatte ich letztes Jahr auch", sagte Stützle, der in der DEL in der Vorsaison als bester Rookie ausgezeichnet worden war: "Ich kann es kaum erwarten und liebe es, unter Druck zu spielen." Als Startdatum für die neue NHL-Saison ist der 1. Januar derzeit angepeilt. Zunächst wird er wohl ohnehin in der American Hockey League (AHL) zum Einsatz kommen.

Dass der Umzug von Mannheim nach Ottawa ins Mutterland des Eishockeys Umstellungen mit sich bringen wird, hat Stützle unterdessen sofort nach dem Draft erlebt. "Gestern habe ich gemerkt, wie mir innerhalb von zehn Minuten ein komplettes Media-Team von Ottawa Fragen gestellt hat", sagte er: "Es ist alles ein sehr großer Hype. Ich genieße es im Moment sehr, aber es ist noch ein langer Weg."

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)