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Die Nachricht über Aaron Rodgers Trade-Wunsch erschüttert die NFL und spaltet die Meinungen. NFL-Legende Terry Bradshaw kritisiert den Quarterback scharf.

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Es ist das Thema, das sogar den NFL-Draft in den Schatten gestellt hat: Nach 16 Jahren bei den Green Bay Packers will Star-Quarterback und Liga-MVP Aaron Rodgers offenbar gehen - wesentlicher Grund soll sein Frust über diverse Management-Entscheidungen sein.

Berechtigter Frust? Findet nicht jeder. Terry Bradshaw, eine der größten Quarterback-Legenden der Liga, kritisiert Rodgers wegen seiner angeblichen Abwanderungsgedanken scharf.

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Bradshaw über Rodgers: "Lass ihn weinen"

"Dass er sich so aufregt, zeigt mir, wie schwach er ist. Wen zum Teufel kümmert es, wen man draftet? Er ist ein dreifacher MVP der Liga und er macht sich Sorgen über diesen Kerl, den sie letztes Jahr an Nummer 1 gedraftet haben?", sagte der Hall of Famer bei "Moose and Maggie" des US-Radiosenders WFAN

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Und weiter: "Pittsburgh hat Mark Malone als Nummer 1 gedraftet, Cliff Stoudt in der dritten oder vierten Runde. Ich hatte keine Angst vor diesen Jungs. Sie haben mir keine Angst eingejagt. Ich verstehe also nicht, warum er sich so über Green Bay aufregt."

Der frühere Quarterback der Pittsburgh Steelers erklärte, was er tun würde, wenn er in Green Bay das Sagen hätte: "Ich würde mich nicht rühren. Lass ihn meckern, lass ihn weinen - geh in Rente, du bist 38, geh in Rente, wir sehen uns später. Ich bin wirklich stark bei solchen Sachen und das lässt ihn nur schwach aussehen."

Aaron Rodgers droht Green Bay Packers mit Abgang

Rodgers' konkrete Abwanderungsgedanken waren kurz vor dem Draft von ESPN öffentlich gemacht worden. Yahoo! Sports berichtete sogar, dass Rodgers nur dann eine Rückkehr in Betracht ziehen würde, wenn General Manager Brian Gutekunst gefeuert würde.

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Warum Rodgers gehen will? Es gebe "verschiedene Gründe", im Zentrum steht wohl Rodgers' Ärger, dass die Packers im vergangenen Jahr ohne Rücksprache mit ihm einen Draft-Deal mit einem Quarterback eingefädelt hatten, dem Rohdiamanten Jordan Love. Auch andere Aspekte der Personalpolitik - etwa der Mangel an Kadertiefe auf der Receiverposition scheinen eine Rolle zu spielen.

Rodgers könnte auch deswegen neue Wege gehen, weil er mit einer Zweitkarriere im Showbiz flirtet: Zuletzt war er als Gastmoderator der Quizshow "Jeopardy" im Einsatz.